Michelin: ein Stern | Gault Millau: 2 Hauben, rot: Die rechte Kölner Rheinseite ist in Sachen Sterneküche in der Domstadt leicht unterrepräsentiert – alleine „Zur Tant“ in Porz-Langel vertrat auf der Schäl Sick Spitzengastronomie über lange Zeit. Daran aber änderte Marlon Rademacher etwas: Der junge Küchenchef überzeugte die Tester des Guide Michelin und sicherte „La Cuisine Rademacher“ in Dellbrück einen Stern. Und das nun schon seit längerer Zeit.
Das Küchenkonzept beruht auf „einem Zusammenspiel von modernen Crossover-Elementen und französischer Raffinesse“, so beschreibt es Rademacher. Was kommt aus der Küche? Zum Beispiel einDuett von Seezunge und Rotbarbe mit Schwertmuschelragout oder geschmortes Wagyu-Rind mit Artischocke und Morchel. Das Menü gibt es für 185 Euro. Vegetarische Gourmets investieren 159 Euro. Wer es exquisit möchte: das Menu du Prestige mit neun Gängen gibt es für 260 Euro.
Die Weinkarte listet deutsche, französische und spanische Weine auf, ist recht bodenständig und verzichtet auf unnötige Experimente. Sehr interessant für Einsteiger in die Sterneküche oder Sparfüchse sind die Mittagsmenüs: Fünf Gänge kosten dann 85 Euro. Auf der Karte stehen leicht abgewandelte Gerichte von der Abendkarte.