Karneval in Köln: In diesen Kneipen feiert ihr am 11.11. Fastelovend
Karneval in Köln – am 11.11. zum Sessionsbeginn sind Kölns Jecke außer Rand und Band. Kumm, loss mer fiere en der Wetschaff op der Eck heißt es dann. In diesen Kneipen und Bars feiert ihr so richtig zünftig den kölschen Fastelovend.
Gaffel am Dom (Altstadt-Nord)
Raus aus dem Hauptbahnhof, einmal über den Vorplatz und dann ab ins Karnevalsgetümmel im Gaffel am Dom. Als Jeck, der Köln mit der Bahn erreicht, kommt man wohl kaum schneller dazu, Karneval zu feiern, als auf diese Art. Zum Sessionsbeginn steigt im Brauhaus die Pappnasparty Deluxe, auf der DJs einen Karnevalshit nach dem anderen abfeuern. Gegen den Durst hilft Gaffel-Kölsch vom Fass, gegen den Hunger geht man mit Brauhaussnacks an. (Stand 10/2026)
Zum Alten Brauhaus (Südstadt)
Reissdorf-Kölsch und Karnevalsmusik bis zum Abwinken gibt es am 11.11. in der großen Gaststätte zum „Zum Alten Brauhaus“ auf der Severinstraße. Alt und Jung liegen sich hier selig feiernd in den Armen. Wer keine Tickets im Vorverkauf erhalten hat (Tickets gewähren Einlass von 10 – 11 Uhr), für den heißt es an der Tageskasse warten. Einlass ab 21 Jahre. (Stand 10/2026)
Bagatelle (Südstadt)
Dort, wo sonst ein Hauch Frankreich durch das Lokal weht und Ratatouille, Boeuf Bourguignon oder Bouillabaisse verputzt werden, wird es zu Karneval ganz und gar kölsch: Am 11.11. heizen DJ Pitter und DJ Kapellmeister den verkleideten Jecken deftig ein, und anstatt Vin Rouge oder Vin Blanc wird reichlich Kölsch getrunken. Aufgepasst: Die Feier steigt nicht in der Bagtelle selbst, sondern im Gewölbe vom Baui, nur 400 Meter von der Bagatelle entfernt. Tickets gibt’s im Vorverkauf. Einlass ab 25 Jahre. (Stand 10/2026)
Brauhaus ohne Namen (Deutz)
Auf der Schäl Sick lässt sich Karneval ausgezeichnet feiern, so zum Beispiel im Brauhaus ohne Namen, kurz b.o.n. genannt. Das Brauhaus befindet sich seit über zehn Jahren mitten im Stadtteil Deutz und bietet zum Sessionsbeginn volles Programm: im Brauhaus ohne Namen regiert am 11.11. der Fastelovend! Ihr könnt die Eintrittskarten an der Tages- und Abendkasse bar oder mit EC-Karte bezahlen – bitte keine Kreditkarte. (Stand 10/2026)
Chlodwig-Eck (Südstadt)
Sessionseröffnung ohne rauschende Feier im Chlodwig-Eck? Für viele Südstadt-Bewohner unmöglich! In der Kneipeninstitution des Vringsveedels wird auf die jecke Tour geschunkelt, getanzt und gesungen. Und selbstverständlich Kölsch getrunken. Langes Schlangestehen gehört am Clodwig-Eck zum guten (Fastelovends)Ton. (Stand 10/2026)
Früh em Veedel (Südstadt)
Im Herzen der Kölner Südstadt, direkt am Chlodwigplatz, liegt das Früh „Em Veedel“ – eine der ältesten Gaststätten Kölns. Und selbstverständlich wird hier zünftig Karneval gefeiert – bei der Sessionseröffnung ebenso wie von Weiberfastnacht bis zur Nubbelverbrennung. Die Vorverkaufs-Tickets für den 11.11. sind bereits ausverkauft, es gibt aber auch eine Tageskasse. Früh sein lohnt sich. Opjepass: Wer sich als Köbes verkleidet, der kommt nicht rein! (Stand 10/2026)
Haus Unkelbach (Sülz)
Es ist bis weit über die Grenzen von Köln-Sülz hinaus bekannt, das Haus Unkelbach – oder auch einfach „Unkelbach“ genannt. Während des Karnevals sind hier alle außer Rand und Band, sowohl drinnen als auch draußen, der Andrang ist enorm – und die Tickets ganz schnell ausverkauft. Und das ist kein Wunder, denn das Unkelbach gehört zu den Hotspots des Kölner Kneipenkarnevals. Nach 11:30 Uhr gibt’s Einlass je nach Kapazität. (Stand 10/2026)
Hemmer (Ehrenfeld)
Das Hemmer in Ehrenfeld kann mit Fug und Recht behaupten, eine echte Traditionsgaststätte zu sein: Denn seit über 25 Jahren bereits wird im Hemmer gegessen und noch mehr getrunken. Und das auch auf besonderen Veranstaltungen. Besonders spritzig wird es hier während der Sessionseröffnung. Früh an der Einlasstüre anstellen lohnt sich also! (Stand 10/2026)
Lommerzheim (Deutz)
Wenn eine Kölner Kneipe die Bezeichnung „Kultkneipe“ verdient, dann wohl das Lommerzheim in der Deutzer Siegesstraße. Die Gastwirtschaft mit der abgerockten Fassade ist so bekannt, dass Touristen aus aller Welt sie ansteuern. Einheimische findet man allerdings in der Überzahl – kein Wunder, dass diese dann bei Musik und guter Laune den Sessionsbeginn feiern. Und sich im urigen Schankraum von 11 bis 11 Uhr Päffgen-Kölsch und kölschen Tön hingeben. (Stand 10/2026)
Lotta (Südstadt)
Die Lotta am Kartäuserwall ist eine der beliebtesten Kneipen in der Kölner Südstadt. Während sonst eher Punk und Ska aus den Boxen dröhnt, heißt es an den jecken Tagen: Nur mit echter kölscher Musik is joot schunkele. Unter dem Motto „Schunkelalarm“ reiht ihr euch am 11.11. in die lange Schlange vor dem Eingang ein und hofft auf zügigen Einlass. (Stand 10/2026)
Mainzer Hof (Südstadt)
Karneval im Mainzer Hof auf der Maternusstraße ist immer eine Riesenparty. Mit einer Auswahl der besten Karnevalshits – ob Klassiker oder brandneu – feiern Jecke am 11.11. und zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag in der beliebten Veedelskneipe. Ohne Ticketverkauf steht man vor der Türe schunkelnd an und wartet, dass man sich ins wilde Treiben stürzen kann. (Stand 10/2026)
Petersberger Hof (Sülz)
„Endlich wieder Karneval“, so heißt es in der Veedelskneipe Petersberger Hof in Sülz/Klettenberg. Dort, wo Effzeh und Haie regieren, spielt auch die fünfte Jahreszeit eine ganz, ganz wichtige Rolle. Am 11.11. wird ohne Eintrittskarten gefeiert. Der Verkauf von Speisen und Getränken wird dann über den Erwerb von Bons abgewickelt. (Stand 10/2026)
Ubierschänke (Südstadt)
Die Ubierschänke am Ubierring ist eine der traditionsreichsten Gaststätten in der Kölner Südstadt. Gefeiert wird selbstverständlich rustikal – eben typisch Kölsch. Die Sause läuft unter dem Motto „Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst“, Tickets werden keine verkauft. Bändchen gibt ebenso keine: Wer raus geht, muss sich wieder anstellen! Einlass ab 21 Jahre. (Stand 10/2026)