Die Wagen des Kölner Rosenmontagszugs 2026 sind enthüllt. Die Persiflagewagen im Karneval zeigen die Verrücktheit der Domstadt und den Wahnwitz in der Welt. Wir präsentieren euch die Wagen in Bildern.
Die Kritzelköpp – die Kreativen in Sachen Rosenmontagszugwagen – und die Wagenbauer haben mal wieder ganze Arbeit geleistet: In der Wagenbauhalle am Kölner Karnevalsmuseum wurden die Persiflagewagen des Kölner Rosenmontagszuges 2026 enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Aus den Skizzen und den Ideen zu den Motiven, die „em Zoch“ zu sehen sein sollen, entstanden 21 mobile Meisterwerke aus Draht, Holz, Pappmaché und Farbe. Schön anzuschauen und gleichzeitig Ironie, Spott und Sarkasmus verbreitend. Denn die Mächtigen der Welt sollen ihr Fett wegbekommen, die vielen falsch laufenden Dinge, sei es lokal, regional, national und international, sollen benannt und angeprangert werden.
Zum Beispiel sammeln sich „Konnis Tränen“, die Kölns ehemaliger Oberbürgermeister Konrad Adenauer als Engel im Himmel über den Zustand seines Kölns vergießt, in einem goldenen Kelch. Und Amerikas strahlender Präsident ergötzt sich am Anblick seines Spiegelbildes, während sein nackter Hintern übersät durch Küsse von Schmeichlern und Schleimern wie Macron, EU, oder FIFA ist. Ganz schön sportlich gibt sich Kölns amtierender OB Torsten Burmester, der sich und die Stadt fit für Olympia machen will.
Außerdem wehren sich Eisbär und Walross auf einem Blauwahl reitend gegen die feindliche Übernahme ihrer Heimat Grönland. Ordentlich auf den Popo bekommt Friedrich Merz alias „Kanzler der Schmerzen“ von Lars Klingbeil im Happy-Aua-Club. Ganz traurig sieht’s für Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Sanitätsdienst aus, die im Einsatz drangsaliert und attackiert werden – schlimm, schlimm! Eine Überraschung erwartet die Jecken am Rosenmonatg allerdings noch: ein Geheimwagen wird erst kurzfristig vor dem Start des Zochs präsentiert!