Kolumba – Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln
50667 Köln Wegbeschreibung
Wo bis in die 2000er-Jahre hinein die Ruine der PfarrKirche St. Kolumba das Stadtbild dominierte, befindet sich nun inmitten der Kölner Innenstadt das Kolumba-Museum. Ein Neubau integriert die Überreste des im zweiten Weltkrieg zerstörten Gotteshauses und verbindet heute zweitausend Jahre abendländische Kultur in einem Haus.
Im Kolumba sind Werke aus dem Kunstbestand des Diozösanmuseums zu sehen, die im jährlichen Wechsel neu zusammen gestellt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf christlicher Kunst, die jedoch in Kontext mit anderen spirituellen Werken gesetzt wird.
Die Sammlung reicht von der Spätantike bis in die Gegenwart: Von romanischer Skulptur bis zur Rauminstallation, von mittelalterlicher Tafelmalerei bis zum „Radical Painting“, vom gotischen Ziborium bis zum Gebrauchsgegenstand des 20. Jahrhunderts. Hauptsächlich werden hier Artefakte mit christlichem oder spirituellem Hintergrund ausgestellt.
Das von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor gebaute Museum war am 14. September 2007 eröffnet worden. In den Neubau wurde die Ruine der ursprünglich romanischen Kirche St. Kolumba integriert, die 1945 schwer von Bomben getroffen und fast vollständig zerstört worden war. Nur eine Madonnenstatue blieb unversehrt. Um sie herum wurde eine Kapelle errichtet, die im heutigen Museum integriert ist.