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Zons

Zons, ein malerischer Ort am linken Niederrhein zwischen Köln und Neuss, ist mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen aus dem 14. Jahrhundert das Paradebeispiel einer befestigten Stadt am Rhein und wird oft als das "rheinische Rothenburg" bezeichnet.

Bereits im siebten Jahrhundert im Besitz der Kölner Erzbischöfe, verlegte Friedrich III. von Saarwerden den Rheinzoll im 14. Jahrhundert von Neuss nach Zons und errichtete dort als Residenz die „Burg Friedestrom". Zur Sicherung seiner Rechte ließ der Erzbischof um die Stadt eine starke Befestigungsanlage mit Türmen, Toren, Mauern und Schutzgräben errichten. Die Befestigungen erwiesen sich selbst im 17. Jahrhundert noch als stark genug, einem Bombardement mit 671 Kanonenkugeln Stand zu halten.

Bildergalerie: Spaziergang durch Zons

Innerhalb der (fast vollständig erhaltenen) Stadtmauern ist viel historische Bausubstanz erhalten - auch wenn die ein oder andere Bausünde der letzten Jahrzehnte den Gesamteindruck ein wenig trübt. Im Schloss „Burg Friedestrom" ist heute das Kreismuseum untergebracht, ein Museum für Angewandte Kunst mit einer der weltweit größten Jugendstilzinn-Sammlungen.

Südlich der Stadtmauer, im Zwinger des Schlosses, befindet sich eine Freilichtbühne, die heute überwiegend Märchen aufführt, auf der aber regelmäßig auch Rockkonzerte veranstaltet und Operetten gezeigt werden. Für die Märchenaufführungen werden auch Sonderfahrten der KD von Köln aus angeboten, die KD bietet auch noch weitere Ausflugsfahrten nach/ab Zons an.

Eintritt: Kostenlos, aber Parkplätze überwiegend gebührenpflichtig.

Verpflegung: Zahlreiche Cafés und Restaurants

Veranstaltungen: Matthäusmarkt (Mitte September) mit großem Ritterturnier,Nikolausmarkt/Lebene Krippe (November/Dezember)

Zons im Stadtplan