Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono. Schmuck von Künstlerinnen
30. Januar | 10:00 – 18:00
Die Ausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono. Schmuck von Künstlerinnen“ findet vom 21. November 2025 bis zum 26. April 2026 im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) statt. In rund 90 bis 113 Schmuckobjekten von etwa 45 international bedeutenden Künstlerinnen erwartet Sie ein facettenreicher Blick auf künstlerisches Schmuckdesign vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
In dieser erstmalig in Deutschland präsentierten Sonderausstellung lenkt das MAKK den Fokus gezielt auf das wenig beachtete Genre des Künstlerschmucks von Frauen. Gezeigt werden tragbare Kunstwerke, die persönliche Visionen und avantgardistische Kunstströmungen vereinen.
Künstlerinnen und Exponate
Zu den rund 45 vertretenen Künstlerinnen zählen international renommierte Namen wie:
- Louise Bourgeois, bekannt für ihre Arbeiten im Spannungsfeld von Trauma und Körperlichkeit.
- Yoko Ono, deren Friedensring Imagine Peace (2004) Teil der Ausstellung ist.
- Meret Oppenheim und Aube Elléouët, zentrale Figuren des Surrealismus.
- Alicja Kwade, deren minimalistischer Konzeptschmuck hier präsentiert wird.
- Darüber hinaus u. a.: Jenny Holzer, Rebecca Horn, Joana Vasconcelos, Niki de Saint Phalle, Dorothea Tanning, Rosemarie. Trockel, Kiki Smith, Sonia Delaunay-Terk und viele weitere.
Themen und Stilrichtungen
Die Schmuckstücke bewegen sich zwischen minimalistischer Eleganz, expressiven skulpturalen Formen und verspielt-humorvollen Elementen. Sie spiegeln diverse künstlerische Strömungen – vom Surrealismus über Konzeptkunst bis zu zeitgenössischen Experimenten. Themen wie Identität, Körperlichkeit, Erinnerung und gesellschaftliche Rollenbilder werden in tragbare, intime Kunstobjekte übersetzt.
Mit dieser Ausstellung eröffnet sich Ihnen ein ungewöhnlicher Blick auf Schmuck als künstlerisches Medium – nicht bloß als ornamentales Beiwerk, sondern als tragbare Kunst, die Geschichten erzählt, Emotionen weckt und die Rolle der Frau in avantgardistischen Ausdrucksformen neu positioniert.