Per Ratsbürgerentscheid entscheiden die Kölner darüber, ob sich ihre Stadt an der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll. Nun werden die Abstimmungsunterlagen verschickt.
Köln möchte sich gemeinsam mit der Region Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 bewerben. Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Per Ratsbürgerentscheid können die Kölner bis zum 19. April 2026 abstimmen, ob sich Köln sich an der gemeinsamen Bewerbung beteiligen soll.
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Der Entscheid findet ausschließlich per Brief statt. Rund 814.000 Abstimmungsberechtigte erhalten ihre Unterlagen zwischen dem 19. und 27. März an ihre Meldeadresse zugesandt. Die Frage in den Abstimmungsunterlagen lautet: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Köln an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“ Über die Frage kann mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester appelliert an die Kölner, sich an der Abstimmung zu beteiligen. „Köln hat die Wahl. Daher rufe ich Sie auf, am Ratsbürgerentscheid teilzunehmen. Sprechen Sie in Ihren Familien, mit Freundinnen und Freunden und Bekannten darüber, damit Sie alle von dieser wichtigen Möglichkeit der direkten Demokratie Gebrauch machen“, sagt Burmester laut einer Mitteilung der Stadt Köln. Olympische und Paralympische Spiele seien laut Burmester „eine historische Chance für ganz Köln“.
So läuft der Ratsbürgerentscheid ab
Die Abstimmung entscheidet verbindlich, ob sich Köln an der Bewerbung für die Spiele beteiligt. Das geschieht nur dann, wenn mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten mit Ja stimmen und es mehr Ja- als Nein-Stimmen gibt. Abstimmen dürfen alle, die auch zur Kommunalwahl wahlberechtigt sind.
Die ausgefüllten Unterlagen müssen spätestens am Stichtag, den 19. April 2026, um 16 Uhr beim Wahlamt der Stadt Köln eingegangen sein. Der Versand der Abstimmungsunterlagen innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Wer seinen Brief nicht rechtzeitig versenden kann, kann diesen bis zum Stichtag in den Briefkasten des Wahlamts in der Dillenburger Straße 68-70 in Köln-Kalk einwerfen. Zudem können die Abstimmungsunterlagen im Auszählzentrum in Deutz, Hans-Böckler-Berufskolleg, Eitorfer Straße 20, abgegeben werden. Dies ist ausschließlich am Sonntag, den 19. April 2026, von 13 bis 16 Uhr möglich.
Wer bis zum 27. März keine Unterlagen erhalten hat, kann bis spätestens 18. April, 12 Uhr, Ersatz im Wahlamt erhalten. Dies geht telefonisch unter 0221/221-34567 oder per E-Mail an wahlamt-fortschreibung@stadt-koeln.de.