Große Streikwelle

KVB-Warnstreik am Montag: Viele Buslinien fallen aus

Warnstreik Busse KVB
Foto: IMAGO / Jan Huebner

Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, 23. März, einen weiteren Warnstreik angekündigt. Diesmal wird der Bus-Betriebshof Nord und vereinzelt der Stadtbahnbetrieb bestreikt. 

Folgende Linien der KVB sind von Warnstreiks betroffen:

  • Folgende Linien fahren mit eingeschränktem Fahrplan:
    120, 122, 127, 136, 145, 151, 152, 155 und 157.
  • Folgende Linien entfallen komplett:
    121, 124, 125, 126, 133, 139, 140, 141, 142, 143, 147, 148, 149, 150, 153, 159, 171, 179 und 196
  • Die fünf Kundencenter und die KVB-Verkaufsstelle sind geöffnet.

Stattfindende Busfahrten werden in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt und als Fahrplan-Tabelle auf der KVB-Website veröffentlicht.

Stadtbahnen fahren mit Einschränkung

Alle KVB-Mitarbeitende sind am Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Davon sind auch die Stadtbahn-Fahrerinnen und Fahrer betroffen. Die KVB hat allerdings Vorkehrungen getroffen, damit der Stadtbahnbetrieb grundsätzlich aufrechterhalten wird. Die Fahrgäste müssen sich allerdings auf Beeinträchtigungen einstellen.

Die KVB betonen, dass die Deutsche Bahn, die Mittelrheinbahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht vom Streik betroffen sind. KVB-Kunden können daher auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen.

Innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln. Die KVB weist zudem darauf hin, dass die Mobilitätsgarantie des Unternehmens während des Streiks nur für stattfindende Bus- und Bahnfahrten gilt.

Streikwelle geht weiter

Seit Ende Februar befindet sich ver.di immer wieder bundesweit im Streik. Der Tarifkonflikt dreht sich um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW. Bisher ist noch keine Einigung erzielt worden. Die nächste Tarifverhandlung wird ab 24. März stattfinden.

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