Prinzen-Garde stellt das Trifolium

Köln hat ein neues Dreigestirn

Das Foto zeigt Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bei der Prinzenproklamation im Kölner Gürzenich.
Foto: Festkomitee Kölner Karneval/Belibasakis

Die kölschen Jecken können sich freuen: Seit Freitagabend regieren Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne über den Fastelovend in Köln. Bei der feierlichen Proklamation im Gürzenich führte Oberbürgermeister Torsten Burmester das neue Dreigestirn erstmals offiziell ins Amt – eine Premiere für den Stadtchef.

Unter dem Applaus von mehr als 1.300 Gästen nahmen die drei Mitglieder der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. ihre Insignien entgegen: die Pritsche für Prinz Niklas I. (Niklas Jüngling), den Stadtschlüssel für Bauer Clemens (Clemens von Blanckart) und den Spiegel für Aenne (Stefan Blatt). Damit beginnt für das Trifolium eine sechswöchige Reise durch die Säle und Straßen der Stadt. „Von diesem Moment träume ich schon mein halbes Leben“, verriet Prinz Niklas I. sichtlich bewegt. „Wir alle drei freuen uns auf jede einzelne Gelegenheit in den kommenden sechs Wochen, mit den Menschen überall in der Stadt Fastelovend zu feiern.“

Ehrenamt als roter Faden

Das Motto des Abends: Engagement für Kölle. Passend dazu präsentierte das Dreigestirn sein Sessionslied „Loss mer all zesamme stonn“, ein Ohrwurm mit Botschaft.

Auch das Programm setzte auf Vielfalt und Wertschätzung: Von kölschen Klassikern mit Ludwig Sebus bis zu einer Musicalnummer über Ehrenamt, von Druckluft und Stadtrand bis zum krönenden Abschluss mit Cat Ballou. „Das Programm war genauso bunt und jeck wie unser Karneval“, betonte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Prominente Gratulanten und TV-Übertragung

Neben zahlreichen Karnevalisten feierten auch prominente Gäste wie NRW-Landtagspräsident André Kuper, EU-Vizepräsidentin Katarina Barley und WDR-Intendantin Katrin Vernau das neue Dreigestirn. Eine besondere Ehrung erhielt Kölns ehemalige Oberbürgermeisterin Henriette Reker: Sie wurde zum Ehrenmitglied des Festkomitees ernannt.

Wer die Proklamation verpasst hat, kann sie am Sonntag, 11. Januar, um 20:15 Uhr im WDR sehen und später in der ARD-Mediathek.

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