Große Streikwelle

Warnstreik bei den KVB bis Freitag verlängert

Streik bei der KVB
Foto: IMAGO / Panama Pictures

Die Gewerkschaft ver.di hatte mehrere Streiks für diese Woche angekündigt. Bis Donnerstag, 19. März, sollten keine Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fahren. Freitag werden zwar Teilbereiche der KVB bestreikt, allerdings fahren Busse und Bahnen.

Diese Woche sind unterschiedliche Bereiche der KVB von Warnstreiks betroffen:

  • Mittwoch werden die Werkstätten der KVB bestreikt und es fahren keine Stadtbahnen, da Fahrzeuge, die auf der Strecke liegen bleiben würden, nicht repariert oder auf die Betriebshöfe geschleppt werden könnten. Die Busse fahren aber.
  • Donnerstag fahren weder Stadtbahnen noch Busse.
  • Freitag streiken Teilbereiche der KVB, die Bus- und Bahnfahrten finden allerdings laut KVB statt. Unregelmäßigkeiten im Betrieb können laut KVB allerdings nicht ausgeschlossen werden.

Stattfindende Busfahrten der Subunternehmen am Donnerstag werden in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt und als Fahrplan-Tabelle auf der KVB-Website veröffentlicht.

Auch die Stadtbahn-Linien 16 und 18, die gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, sind vom Streik betroffen und fahren nicht. Kundencenter und Vertriebsstellen der KVB bleiben geschlossen.

Die KVB betonen, dass die Deutsche Bahn, die Mittelrheinbahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht vom Streik betroffen sind. KVB-Kunden können daher auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen.

Innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln. Die KVB weist zudem darauf hin, dass die Mobilitätsgarantie des Unternehmens während des Streiks nicht gilt.

Vierte Streikwelle

Dies ist die vierte Streikwelle, zu der ver.di bundesweit aufruft. Der Tarifkonflikt dreht sich um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW. Bisher ist noch keine Einigung erzielt worden.

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