Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 17. März 2026, einen ganztägigen Warnstreik angekündigt. Zusätzlich streiken die Kundencenter am Montag, den 16. März. Ab 3 Uhr morgens werden keine Stadtbahn-Fahrten der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) stattfinden. Lediglich einzelne Busfahrten, die von Subunternehmen durchgeführt werden, sind möglich.
Diese Fahrten werden in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt und als Fahrplan-Tabelle auf der KVB-Website veröffentlicht. Der reguläre Betrieb der KVB wird erst am Mittwoch, den 18. März, 3 Uhr wieder aufgenommen.
Auch die Stadtbahn-Linien 16 und 18, die gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, sind vom Streik betroffen und fahren nicht. Kundencenter und Vertriebsstellen der KVB bleiben geschlossen.
Die KVB betonen, dass die Deutsche Bahn, die Mittelrheinbahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht vom Streik betroffen sind. KVB-Kunden können daher auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen.
Innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln. Die KVB weist zudem darauf hin, dass die Mobilitätsgarantie des Unternehmens während des Streiks nicht gilt.
Vierte Streikwelle
Dies ist die vierte Streikwelle, zu der ver.di bundesweit aufruft. Der Tarifkonflikt dreht sich um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW. Bisher ist noch keine Einigung erzielt worden.