• Home
  • Mo, 25. Okt. 2021
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
koeln.de

Einsingen für den Karneval

"Loss mer singe" 2021: Diesmal online

2021 kann "Loss mer Singe" Corona-bedingt nicht durch die Kölner Kneipen touren. Die Organisatoren haben aber eine überzeugende digitale Variante auf die Beine gestellt.

Die gute Nachricht vorweg: Terminstress, langes Anstehen und überfüllte Kneipen wird es in diesem Jahr bei Loss mer singe nicht geben. Stattdessen laden Euch die Organisatoren zum Mitsingen am Tablet, Laptop oder Smart-TV ein. Statt mit vielen anderen zusammen in einer Kneipe singt ihr euch so eben alleine, mit der WG oder der Familie ein.

 

Dabei ist der Ablauf auch digital ganz ähnlich wie bei der klassischen Kneipentour: Der Videostream  beginnt mit der Loss mer singe-Hymne der Bläck Fööss, dann folgen Moderationen und die 20 sorgfältig von einer Jury ausgewählten Lieder. Zum Schluss gibt es "Kumm loss mer singe" von Stefan Knittler. 

Wie in jedem Jahr sind die kölschen Topbands genauso dabei wie vielversprechende Newcomer. Der Fokus liegt in diesem Jahr allerdings etwas anders als sonst: Im Vordergrund stehen diesmal Lieder die sich - humorvoll oder nachdenklich - mit dieser besonderen Zeit auseinandersetzen. Auch der Anteil von eher ruhigeren Liedern ist 2021 höher.

Am Start bei "Loss mer singe zohus" sind zum Beispiel Vorjahressieger Bläck Föss mit "50 Johr", Kasalla mit "Midden em Sturm" oder Cat Ballou mit "Du bes nit allein".

So funktioniert "Loss mer singe zohus"

Auf der Webseite www.lossmersingezohus.de könnt ihr für sechs Euro ein Streamingticket erwerben. Damit könnt ihr den rund zwei Stunden dauernden Stream ansehen - und anschließend in der Abstimmung eure sechs Favoriten küren. Wenn ihr mit mehreren Leuten schaut, könnt ihr zusätzliche Abstimmungstickets für je zwei Euro erwerben. Die Textzettel zum Üben könnt ihr ganz einfach auf www.lossmersinge.de herunterladen.

Die Abstimmung endet am 11. Februar - Weiberfastnacht, gestreamt werden kann noch bis Veilchendienstag.

Die Sieger 2020 und der vergangenen Jahre

2020 machten die Bläck Fööss mit "Die nächste Rund" das Rennen

2019 gewannen Kasalla mit dem Lied "Der Ress vun dingem Levve". 

2018 machten Miljö mit "Kölsch statt Käsch" das Rennen. 

2017 überzeugte die damalige Bonner Newcomerband Querbeat mit "Dä Plan" die Jecken.

Die weiteren Sieger: 2016 gewannen die Paveier mit "Leev Marie", 2015 gewann Kasalla mit "Alle Jläser huh", 2014 gewann Brings mit "Kölsche Jung", 2013 gewann Cat Ballou mit "Et jitt kei wood", 2012 gewann Kasalla mit "Pirate". (Foto: imago/Christian Schroth) 

(Foto: imago/Christian Schroth)