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koeln.de

1:1 auf Schalke

Last-Minute-Tor von Hector lässt FC jubeln

 

Der 1. FC Köln hat seine sportliche Talfahrt vorerst gestoppt und beim 1:1-Unentschieden auf Schalke seine beste Saisonleistung abgeliefert. Trainer Achim Beierlorzer war großes Risiko gegangen und hatte seine Mannschaft auf sechs Positionen neu besetzt. Das zahlte sich aus.

Von Tobias Gonscherowski

"Wer hart arbeitet, wird irgendwann belohnt", lautet das Credo von Achim Beierlorzer. Frei übersetzt heißt das, dass man sein Glück erzwingen muss. Genau das tat der 1. FC Köln beim FC Schalke 04. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang dem Aufsteiger der hochverdiente späte Ausgleich gegen die Mannschaft der Stunde, die bei einem Sieg Tabellenführer gewesen wären.

Stattdessen feierte der FC sein spätes Glück außer Rand und Band. Denn Jonas Hector war es nach einem Eckball doch noch per Hinterkopf gelungen, den bis dahin überragend parierenden Schalker Keeper Alexander Nübel aus spitzem Winkel zu überwinden. Nach drei Niederlagen ohne eigenen Treffer konnten die Rheinländer damit endlich wieder punkten. "Der späte Ausgleich war eine große Erleichterung", freute sich Beierlorzer.

"Ich dachte, ich gehe mal kurz hin." 

Hector selbst schilderte seinen Treffer mit dem ihm eigenen Understatement: "Normal bin ich da vorne nicht eingeteilt. Aber es war die letzte Situation im Spiel, da schmeißt du alles nach vorne. Ich dachte, ich gehe (beim Eckball, die Red.) mal kurz hin. Der Ball kommt dann super und fällt mir auf den Kopf. Dass er hinten einschlägt, ist ein Stück weit Glück."

Dagegen hatte die Aufstellung von Achim Beierlorzer nichts mit glücklichen Fügungen sie tun. Sie war das Ergebnis aus den Rückschlüssen der bitteren 0:4-Heimpackung gegen Hertha BSC in der Vorwoche. Der Trainer hatte erkannt, dass er reagieren musste - personell und taktisch.

So brachte er Simon Terodde für den formschwachen Anthony Modeste, Kingsley Schindler und Louis Schaub ersetzten Jhon Cordoba und Marco Höger, Jonas Hector rückte ins Zentrum und der erst 18-Jährige Noah Katterbach debütierte als linker Außenverteidiger. Zudem kehrte Rafael Czichos in die Innenverteidigung zurück. Die Maßnahmen fruchteten.

"Simon Terodde ist ein sehr laufstarker Stürmer, der den Aufbau von Schalke immer wieder gestört hat. Das hat in der ersten Halbzeit super geklappt. Jonas Hector ins zentrale Mittelfeld einzubringen, war ebenfalls extrem wichtig, weil er druckresistent ist und er dort auch seine Führungsqualitäten ins Spiel bringen konnte", erklärte Beierlorzer später.

"Noah Katterbach ist ein Supertalent" 

"Außerorderntlich gefreut habe ich mich natürlich über Noah Katterbach. Unser U19-Nationalspieler hat gezeigt, was in ihm steckt. Er ist ein Supertalent. Ein großes Lob an Noah. Die Mannschaft war für ihn da und hat ihm bei seinem Debüt super geholfen. Das war Teamspirit", lobte der Trainer.

Seine Taktik ging vor allem in den ersten 45 Minuten voll auf. Schalke kam nicht zum Zuge, die beste Torchance vergab Kingsley Ehizibue, der Schalkes Torwart Nübel mit einem wuchtigen Kopfball aus kürzeester Distanz nicht überwinden konnte. Das gleiche Kunststück brachte in der zweiten Hälfte auch Simon Terodde fertig. Und auch einen knallharten, platzierten Schuss des später eingewechselten Anthony Modeste konnte Nübel mit einem Weltklassereflex abwehren.

Wegen dieses mutigen Auftritts und den vielen erstklassig herausgespielten Tormöglichkeiten verdienten sich die Kölner den Last-Minute-Ausgleich voll und ganz, auch wenn Schalke selbst nach der 1:0-Führung in der 71. Minute durch Suat Serdar einige Topchancen liegen ließ. "Aber ich wäre vom Glauben abgefallen, wenn wir heute hier nichts mitgenommen hätten", meinte Timo Horn nach dem Schlusspfiff. "Das Spiel gibt uns Rückenwind für die kommenden Aufgaben."

Gegen sechs der aktuell acht besten Mannschaften in der Tabelle hat der FC jetzt schon gespielt. Nach der Länderspielpause trifft Köln nacheinander auf Paderborn zuhause und danach Mainz und Düsseldorf auswärts. In diesen Partien sollte die Geißbockelf unbedingt Punkte einfahren, will sie sich ins gesicherte Mittelfeld absetzen. Wenn sie so auftritt wie auf Schalke, sollte das möglich sein. (Foto: imago images / Beautiful Sports)

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