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Trainingsauftakt

Ruthenbeck hofft auf die Sensation

Nun wird es wieder ernst. Der 1. FC Köln ist in die kurze Vorbereitung auf den Rückrundenstart in zwölf Tagen gestartet. Zum Trainingsauftakt konnte Cheftrainer Stefan Ruthenbeck auch einen Neuzugang und viele Spieler begrüßen, die zuletzt verletzt waren. "Wir haben trotz allem die Hoffnung, dass wir eine Sensation noch schaffen können", gibt der Trainer die Marschroute vor. Mit dem Abstieg will er sich noch lange nicht abfinden.

Von Tobias Gonscherowski

Der Ball spielte am ersten Trainingstag des 1. FC Köln im Jahr 2018 noch keine Rolle. Stattdessen absolvierten die FC-Profis bei trübem Winterwetter in zwei Gruppen unter den Augen von Stefan Ruthenbeck den obligatorischen Laktattest. Mit von der Partie waren nach auskurierten Verletzungen auch wieder Jonas Hector, Simon Zoller und Claudio Pizarro sowie Neuzugang Simon Terodde.

"Nach dem Laktattest wissen wir, wo die Spieler stehen", sagt der Coach. "Danach können wir sie in der kurzen Vorbereitungszeit entsprechend belasten und auf das Derby gegen Gladbach einstimmen." Wie er sich selbst und die Mannschaft auf die Rückrunde vorbereitet, welche Erwartungen er hat und vieles mehr verriet der 45-Jährige in einer Gesprächsrunde mit den Medienvertretern.

Stefan Ruthenbeck ...

... über seine Ziele und Vorgaben für die Rückrunde: "Wir sind in der Pflicht, Siege einzufahren. Wofür es am Ende reichen wird, wissen wir heute nicht. Wir haben trotz allem die Hoffnung, dass wir eine Sensation noch schaffen können. Wir wissen aber auch, dass es schwierig wird. Wir wollen es so angehen, wie wir es im Vorfeld besprochen haben. Wir haben 17 Endspiele und wollen jedes Spiel auch genau so angehen. Wir werden dann sehen, was dabei rumkommt. Wir sind unseren Fans gegenüber in der Verantwortung. Es darf keiner ins Stadion gehen und denken: Die schenken ab. Es geht immer in jedem Spiel um drei Punkte. Und die wollen wir einfahren."

Bildergalerie: Trainingsauftakt des 1. FC Köln am 2. Januar 2018

 

... über die kurze Vorbereitung im Wettkampfmodus: "Wir werden uns ab Dienstag auf Borussia Mönchengladbach vorbereiten. Wir haben das Glück, dass wir zwei Wochen Zeit haben, uns auf diesen Topgegner vorzubereiten. Das werden wir auch so früh wie möglich tun, um im Derby alles rauszuhauen."

... über seine Vorbereitung auf die Rückrunde: "Ich bin ein Typ, der sich ständig sich Gedanken macht. Ich habe mir viele Notizen gemacht und das Spiel Gladbach gegen Leverkusen häufiger angeschaut. Das war sehr aussagekräftig für unser Spiel. Ich habe mir unsere Spiele noch einmal angeschaut und da im Nachhinein ein paar Dinge gesehen, die ich vorher nicht gesehen habe. Daraus habe ich ein paar Schlüsse gezogen. Gegen Wolfsburg hatten wir beispielsweise einige gute Ballbesitzphasen, die mir richtig gut gefallen haben. Darauf lässt sich aufbauen, weil nur tief stehen und kontern nicht reichen wird, um Siege einzufahren. Das hat auch das Schalke-Spiel gezeigt."

... über den Wechsel auf der Torwarttrainerposition von Alexander Bade zu Andreas Menger: "Es ist noch nicht alles geklärt. Fakt ist, dass ich Alexander Bade mit Sicherheit nicht gefeuert habe, wie es geschrieben stand. Ganz im Gegenteil. Ich hätte gerne mit dem Alex weitergearbeitet. Von der anderen Seite ist es so gewesen, dass es nicht mehr so erwünscht war. Das war nach dem Schalke-Spiel. Er hat Andeutungen gemacht, die ich aber für mich behalte. Alles andere wird der Verein regeln."

... über seine Erwartungen an Neuzugang Simon Terodde: "Ich habe keine Quote im Kopf. Ich habe Simon in vielen Spielen gerade in seiner Zeit beim VfL Bochum als einen Spieler kennengelernt, der vorneweg gegangen ist und angepackt hat. Er ist viel gelaufen und hatte ein gutes Pressing. Daran werde ich ihn messen. Er soll mit seiner Art die Mannschaft führen. Er ist ein guter Typ, er ist bissig, kann nicht verlieren. Er wird uns gut tun."

... über mögliche weitere Verstärkungen: "Ich kenne viele Spieler ja noch gar nicht. Wir haben jetzt einige Verletzte, die zurückkommen. Man muss vorsichtig sein mit Neuzugängen, weil sich daraus immer eine Konsequenz ergibt. Dafür fallen dann andere Spieler wieder raus. Das muss gut überdacht werden. Wir haben viele junge Spieler dazu genommen, die sich auch schon zum Ende der Hinrunde präsentiert haben. Wir werden uns Gedanken machen. Fakt ist auch, dass wir, wenn wir einen Spieler wie Klünter weiter vorne sehen, auf der rechten Außenverteidigerposition vielleicht etwas machen müssen. Auf der Sechserposition haben wir viele junge Spieler mit dabei, wenn ich etwa an Nico Nartey mit seinen 17 Jahren denke. Da stellt sich die Frage: Vertrauen wir ihnen jetzt schon? Oder holen wir jemanden, der etwas nachzuweisen hat. Diese Gedanken haben wir."

... über seine Erwartungen an Rückkehrer Jonas Hector: "Das kann ich schwer beantworten, weil ich ihn noch nicht auf dem Platz gesehen habe. Er hat schon eine enorme Erfahrung, er kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Er ist ein ganz wichtiger Bestandteil. Wir sind alle froh, dass er wieder mit dabei ist. Trotzdem müssen wir cool bleiben und ihn nicht von null auf hundert bringen wollen. Er muss sich langsam herantasten, dann werden wir ihn im richtigen Moment reinwerfen."

"Mehr Verpflichtung als Chance"

... über seine persönliche Chance, als Bundesliga-Trainer im Rampenlicht zu stehen: "Ich habe beim FC die U19 übernommen, weil ich Spieler ausbilden und eben genau nicht im Rampenlicht stehen wollte. Ich wollte Spieler entwickeln und mehr Trainer sein als Zampano für irgendetwas. Es ist eine Aufgabe. Im Verein gab es nicht so viele Fußballlehrer, die den Job machen konnten. Wir haben es mit meinem Team ganz gut gemacht, deswegen hat der FC an uns gedacht. Das nehmen wir jetzt an. Aber eine Chance? Leute, wenn wir eine genauso schwache Rückrunde spielen, werde ich womöglich nie mehr einen Erstligisten trainieren. Ich fühle mich allen Leuten gegenüber verpflichtet, alles rauszuhauen, weil man uns Vertrauen schenkt. Deswegen gilt: Mehr Verpflichtung als Chance."

... über die Bedeutung des Auftaktspiels: "Es ist brutal wichtig. Mit einem Sieg gegen Gladbach würden wir für Euphorie sorgen und vielleicht den Rückstand auf den Relegationsplatz verkürzen. Das könnte ein Zeichen sein. Wenn es aber nicht so laufen sollte, dürfen wir auch nicht die Köpfe hängen lassen. Es geht dann trotzdem weiter."

... über das Startprogramm mit drei Heimspielen in den ersten vier Partien: "Wir dürfen nicht nochmal nach 17 Spielen sechs Punkte haben. Das ist der Mannschaft und des Vereins nicht würdig. Wir sind in der Pflicht. Und mir ist es scheißegal, ob Bayern München zum ersten Spiel nach Köln kommen würde oder wer auch immer. Gladbach ist eine Topmannschaft. Wir wollen das Spiel auf Teufel komm raus gewinnen. Dafür werden wir alles tun. Es kann aber auch in die Hose gehen. Das wissen wir auch. Aber wir gehen das Spiel positiv an und wollen drei Punkte holen."

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