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Vor Derby Köln-Gladbach

Fan-Umfrage: Ist bei euch das Derbyfieber ausgebrochen?

Von Tobias Gonscherowski (Text & Fotos)

Zum 89. Mal treffen am Samstag der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im rheinischen Derby in der Bundesliga aufeinander (Anstoß: 15:30 Uhr) . Beim letzten Mal gewann die Geißbockelf dank des späten Siegtreffers von Simon Terodde mit 2:1. Mit drei Siegen in den letzten sechs Derbys liest sich die Statitstik gar nicht so schlecht für den Effzeh.

Die Chancen stehen auch diesmal nicht so schlecht, zumal die Fohlen nicht besonders gut in die neue Saison gestartet sind. Das sehen auch die Kölner Fans am Geißbockheim so, mit denen wir beim Training der FC-Profis gesprochen haben. Wir wollten wissen: Wie groß ist bei euch die Vorfreude, woran erinnert sich ein FC-Fan gerne, wer lacht am Samstagabend?

"Wäre mit einem Unentschieden zufrieden"

 

Stephan Mohr: Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich meine Vorfreude bei 10 einstufen. Für mich ist das Derby ein ganz besonderes Spiel, das auch im Kreis der Arbeitskollegen heiß diskutiert wird. Ich habe Kollegen aus beiden Fanlagern, aber noch laufen keine Wetten. Ich denke, dass wir diesmal eine gute Chance haben, etwas mitzunehmen. Mit einem Unentschieden wäre ich schon zufrieden.

Meine persönlichen Derbyerfahrungen sind leider größtenteils negativ. Ich habe schon mal in Gladbach nach zehn Minuten beim Stand von 2:0 für Borussia das Stadion wieder verlassen und nichts mehr verpasst. Und ich erinnere mich noch an ein 0:4 in Köln mit drei Toren von Martin Max. Besser lief es, wenn ich vor dem Fernseher mitgefiebert habe. Der FC hat in diesem Jahr eine stabile Mannschaft und einen Trainer, der einen Plan hat. Endlich kann man eine Spielidee erkennen. Der Klassenerhalt sollte gelingen. Ich tippe auf ein 2:1 für den FC.

"Ich hoffe, die Fans stellen kleinen Blödsinn an." 

 

Frank Müller mit Tochter Celine Müller-Flores: Die Vorfreude ist sehr groß. Das wird wieder ein Spiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Ich hoffe, die Fans stellen kleinen Blödsinn an. Wir wollen keine Gewalt. Fußball soll Spaß machen und Fußball bleiben. Das Spiel gegen Gladbach ist das Derby Nummer eins. Da sind die Partien gegen Bayer Leverkusen oder Fortuna Düsseldorf kein Vergleich.

Ich denke sehr gerne an das Traumtor von Marcel Risse im Derby von 2016 zurück. Das war der Hammer. Beim letzten Tor, als Terodde spät traf, habe ich so laut gebrüllt, dass meine Tochter ganz erschrocken aus der Küche kam. Der FC hat in dieser Saison ein sehr schweres Auftaktprogramm. Es wird schwer, die Klasse zu halten. Mein Gefühl sagt mir, dass wir nicht so gut eingekauft haben. Beim Tipp für das Derby bin ich unsicher. 0:0 oder 1:2 geht es aus.

"Es ist ein Spiel wie jedes andere"

 

Tobias Rheinhold: Nicht so sehr. Auch wenn ich mein Leben lang FC-Fan bin, ist es für mich ein Spiel wie jedes andere. Für mich ist die Zeit der heißen Derbys lange vorbei. In den Mannschaften spielen so viele internationale Spieler mit, für die das Derby nichts Besonderes ist und keinen großen Unterschied macht. Bei den Gladbachern ja noch viel mehr als beim FC. Meine schönste Derby-Erinnerung liegt noch nicht lange zurück. Das war der Last-Minute-Siegtreffer von Simon Terodde im letzten Derby.

"Wir sind verhalten optimstisch"

 

Hans Peter Sieger (re.) mit Hans-Peter Hecker, Reimund Himpeler und Albert Dingler (v.l.): In unserem Alter ist das Derbyfieber nicht mehr so hoch. Die Temperatur liegt bei vielleicht 37 Grad. Früher war es ausgeprägter, heute ist es entspannter. Wir haben auch einfach zu viele Niederlagen erlebt. In diesem Jahr sind wir verhalten optimistisch. Gladbach ist schlagbar. Sie sind ja auch nicht so gut gestartet. Der FC hätte von den ersten drei Spielen keins verlieren müssen. Auch gegen Dortmund hätte er punkten können. Unsere schönsten Derbyerinnerungen verbinden wir mit Heinz Flohes Tor zum 1:1-Unentschieden in der Double-Saison 1977/78. Damit haben wir die Borussia auf Distanz gehalten und sind dann Meister geworden. Auch Marcel Risses Tor vor drei Jahren zum 2:1-Sieg in Mönchengladbach bleibt unvergessen. Dagegen hätte ich auf das 1:2 im Pokalfinale von 1973 verzichten können, das ich live im Stadion gesehen habe. Dieses Jahr gewinnt der FC mit 2:1.

"Seit Montag ist das Derbyfieber sehr gestiegen"

 

Mike Gibki: Ja, seit Montag ist das Derbyfieber sehr gestiegen. Ich habe eine Dauerkarte und gehe mit ein paar Jungs ins Stadion. Nach einem Jahr Pause wurde es wieder Zeit für ein Derby. Gladbach ist diesmal zu packen. Die Derbys gegen die Borussia sind immer etwas ganz Besonderes. Der Sieg in Freiburg hat der Mannschaft gut getan, die Stimmung wird bei der Kulisse wieder riesig sein. Meine geilsten Derbymomente waren die beiden späten Siegtreffer von Milivoje Novakovic und Marcel Risse bei den beiden 2:1-Auswärtssiegen. Der FC hat dieses Jahr eine gute Mannschaft, die Neuzugänge Kingsley Ehizibue und Birger Verstraete gefallen mir gut. Am Samstag gewinnen wir 2:1.

"Nach Teroddes spätem Tor bin ich ausgerastet"

 

Johanna Oppermann mit Philipp Ruland: Mein Derbyfieber ist sehr hoch, schließlich fiebere ich dem Duell seit über einem Jahr entgegen. Der Optimist in mir sagt, dass wir gewinnen, der Realist meint, dass es ausgeglichen ist. Beim letzten Derby bin ich nach Teroddes spätem Tor ausgerastet. Ein Wunder, dass das Wohnzimmer ganz geblieben ist. Danach bin ich in die Küche und habe gebetet, dass bald abgepfiffen wird. Das hat ja auch geholfen. Die Mannschaft ist in diesem Jahr qualitativ gut, aber das war sie vor zwei Jahren auch. Ich glaube, dass wir wieder 2:1 gewinnen.

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