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koeln.de

Kooperation mit goFLUX

VRS-App bietet nun auch private Mitfahrten an

 

Verstopfte Straßen, Lärm und hohe Luftverschmutzung. Das ist der Alltag auf den Straßen in und um Köln. Der aktuelle Streik der Lokführer verstärkt die Situation noch. Da kommt die Meldung gerade zur rechten Zeit, dass es jetzt eine neue Kooperation der VRS-App mit dem Kölner Startup "goFLUX" gibt, das private Mitfahrten möglich macht.

Von Tobias Gonscherowski

Die Idee, private Mitfahrgelegenheiten anzubieten, gibt es schon lange. Doch meistens konzentrieren sich diese Angebote auf längere Distanzen. Für Kurzstrecken blieben neben dem eigenen Pkw meistens nur der ÖPNV oder das Taxi. Das ändert sich im Raum Köln/Bonn ab sofort. Denn das Unternehmen goFLUX hat eine Mitfahr-App entwickelt, die es so in Deutschland noch nicht gab.

 

"Die Idee ist in Köln entstanden", berichtet Wolfram Uerlich, der Geschäftsführer von goFLUX. "Ich habe an der Kölner Universität BWL studiert und oft feststellen müssen, dass nach der Uni der Bus nach Ehrenfeld extrem voll oder sogar überfüllt war, während in den vorbeifahrenden Autos nur ein oder zwei Personen saßen. Ich habe damals häufig Mitfahrgelegenheiten für größere Strecken genutzt und mich gefragt, warum so ein System nicht auch in der Stadt oder der Region funktioniert."

Seit vier Jahren beschäftigt sich sein Unternehmen mit der Entwicklung einer Technologie, die dieses Problem jetzt in Form einer App gelöst hat. Dazu konnte der VRS überzeugt werden, dass eine Kooperation für beide Seiten sinnvoll ist. Sie soll helfen, ländliche Gebiete noch besser anzubinden, öffentliche und gemeinsam genutzte Verkehrsmittel zu stärken und so die Mobilität in der Region zu erhöhen und nachhaltiger zu machen.

Leuchtturmprojekt aus dem Rheinland

"Mitfahrmöglichkeiten sind eine sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV. Unsere Kooperation soll keine Ausnahme in Deutschland bleiben und im Rheinland als Leuchtturmprojekt vorangehen", hofft Wolfram Uerlich. Die App kann im App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Wie funktioniert sie nun?

Nach dem Download und der Registrierung kann die App genutzt werden. Man kann dann in wenigen Sekunden Mitfahrgelegenheiten anbieten oder danach suchen. Alles ist automatisiert, auch der Preis wird sofort berechnet. "Wenn jemand etwa eine Verbindung von Köln nach Erftstadt sucht, bekommt er die ÖPNV-Angebote ebenso angezeigt wie die goFLUX-Fahrten", erklärt Wolfram Uerlich.

App hilft Spritkosten zu sparen 

Die Fahrtkosten orientieren sich an den Preisen für ÖPNV-Tickets, sind häufiger aber auch günstiger. 15 Cent pro Kilometer fallen in etwa an. Bei längeren Strecken sinkt der Preis auf bis zu 5 Cent pro Kilometer. "Wer fünfmal die Woche die Strecke Köln-Bonn fährt, kann monatlich mit der App 172 Euro Spritkosten sparen", hat Lisa Schultheis, die Leiterin Unternehmenskommunikation bei goFLUX, ausgerechnet.

Die App ist schon länger auf dem Markt, seit einer Woche läuft die Kommunikationskampagne, nach der bereits 1.500 neue Anmeldungen erfolgten. Mehrere hundert Fahrten pro Tag wurden schon gezählt, Tendenz steigend. Auch das Unternehmen expandiert kontinuierlich. Rund 20 Mitarbeiter werden aktuell in Köln-Sülz beschäftigt.

Mitfahrer wird zum Treffpunkt gelotst  

Ein Pluspunkt der App ist der so genannte Matching-Algorithmus, mit dem der Treffpunkt von Fahrer und Mitfahrer schnell gefunden wird. Der Mitfahrer wird automatisch zum Treffpunkt gelotst und kann über die App live die Position des Autos verfolgen.

Der Name goFLUX entsprang übrigens einem spontanen Gedankenblitz. "Flux kommt aus dem Lateinischen und bedeutet fließen und go hat ebenfalls eine Mobilitätsverbindung", erläutert Wolfram Uerlich.

Auch der Geschäftsführer des VRS ist von der Idee überzeugt. "Mobiltät endet nicht an der Stadtgrenze. Daher ist uns jedes Angebot, das hilft, die ländlichen Gebiete noch besser zu erschließen, sehr wilkommen. Auch in der Stadt bietet das Angebot von goFLUX einen spürbaren Mehrwert. Denn jedes Auto weniger auf der Straße hilft, Staus zu vermeiden und das Klima zu entlasten", meint Dr. Norbert Reinkober.

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