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koeln.de

2019 lief noch alles nach Plan

Stadtwerke Köln leiden unter Corona-Krise

Die Corona-Krise trifft auch den Stadtwerke-Konzern: KVB und Kölnbäder werden in diesem Jahr starke Einbrüche hinnehmen müssen. Die Konzern-Schwestern RheinEnergie und NetCologne dagegen sind von der Krise nur wenig betroffen.

Die größten Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen verspüren naturgemäß die KölnBäder, die den Betrieb eine Zeitlang komplett einstellen mussten. Hart getroffen hat es auch die KVB, die zwar immer für ihre Kunden da war, die alllerdings zeitweise nur einen Bruchteil der üblichen Fahrgäste beförderte und die noch längere Zeit unter einer deutlich verringerten Nachfrage leiden wird. Schwere Zeiten sind auch für die HGK angebrochen. Die Nachfrage von Logistikdienstleistungen im Bereich der Häfen und auf der Schiene ist ebenfalls zurückgegangen.

Deutlich besser sieht es dagegen bei der RheinEnergie und bei NetCologne aus. Beide Unternehmen konnten während der gesamten Corona-Welle die Versorgung mit Energie, Wasser und Telekommunikationsdienstleistungen sicherstellen. Bei dem Energieversorger drohen in diesem Jahr leichte Rückgänge durch geringere Stromnachfrage, NetCologne konnte sich zu Zeiten des Homeoffice dagegen sogar über steigende Nachfrage nach hohen Bandbreiten freuen. Trotzdem wird der Gewinn des Stadtwerke-Konzerns im laufenden Jahr durch die Corona-Krise voraussichtlich um etwa 20 Mio. Euro einbrechen.

2019 lief noch alles nach Plan

2019 dagegen lief für den Konzern noch alles nach Plan: Rechnet man alles zusammen, was die Stadtwerke Köln an direkten und indirekten Leistungen für die Stadt Köln und ihre Bürger erbrachten, steht eine beeindruckende Zahl unter dem Strich: 274,6 Millionen Euro betrug die Gesamtwertschöpfung des Konzerns im Jahr 2019.

Diese Wertschöpfung setzt sich zusammen aus dem Gewinn (74 Mio. Euro), Steuern und Abgaben (81,2 Mio. Euro) und der Übernahme der Verluste von KVB und KölnBädern (119,4 Mio. Euro), die anderenfalls der Steuerzahler zu tragen hätte. 

365 Millionen Euro Investitionen

Daneben profitieren Stadt und Bürger noch von den Investitionen des Konzerns, die 2019 ganze 365 Millionen Euro betrugen. Die tragen einereseits (zumindest teilweise) als Aufträge für Kölner Unternehmen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei und sorgen andererseits dafür, dass den Kölnern eine moderne und sichere Infrastruktur zur Verfügung steht.

So investiert zum Beispiel die RheinEnergie in die Qualität und den Ausbau ihrer Netze, NetCologne in Glasfaseranschlüsse für die Kölner Schulen, für Unternehmen und Privathaushalte oder die KVB in neue und umweltschonende Busse und Bahnen. 

RheinEnergie

Der Löwenanteil des Gewinns stammt wie in jedem Jahr von der RheinEnergie. Der Energieversorger erwirtschaftete bei einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro einen Gewinn von 148 Millionen Euro. Der Gewinn lag damit zwar unter dem des Vorjahres, war aber trotzdem besser als ursprünglich geplant. Mehr zum Ergebnis der RheinEnergie

KVB

Freuen konnte sich die KVB im Jahr 2019 vor allem über einen neuen Fahrgastrekord: 286 Millionen Menschen waren mit den Bussen und Bahnen unterwegs, 1,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit stiegen auch die Umsätze des Unternehmens - aber da gleichzeitig die Kosten noch stärker stiegen, übertraf auch der Verlust das geplante Ziel: 100 Millionen Euro mussten die Konzernschwestern aufwenden, um die Verluste auszugleichen.

NetCologne

NetCologne feierte 2019 sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Mit einem Ergebnis von 11,2 Mio. Euro vor Steuern und einem Umsatz von 244 Mio. Euro ist das Unternehmen eine feste Größe in der Region, wenn es um schnelle Internetanschlüsse und Telefonie geht. Neben einem Kundenwachstum von über 34.000 Kunden zählt der Ausbau des Glasfasernetzes in Köln und der Region zu weiteren Meilensteinen in 2019. 

AWB

Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe konnten sich im ersten Geschäftsjahr nach der Verlängerung des Vertrages mit der Stadt Köln über einen Umsatz von 171,9 Mio. Euro und einen Gewinn von 12,7 Mio. Euro freuen. Der Entsorgungsdienstleister hat damit seine Planzahl deutlich übertroffen.

AVG

Die AVG betreibt unter anderem die Kölner Müllverbrennungsanlage sowie, über Tochterunternehmen, verschiedene Recyclinganlagen in Köln. Und das macht sie recht erfolgreich: Die Umsätze stiegen auf 101,4 Mio. Euro, der Gewinn auf 18,1 Mio. Euro.

KölnBäder

Die KölnBäder sind neben der KVB das zweite Unternehmen im Stadtwerke-Konzern, das planmäßig Verluste erwirtschaftet. Diese waren 2019 trotz gestiegener Umsatzerlöse  leicht größer als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent auf 15,9 Millionen Euro, das Unternehmensergebnis verschlechterte sich um 0,7 Mio Euro auf einen Verlust von 19,4 Mio. Euro. 

HGK

Die Häfen- und Güterverkehr Köln betreibt die Kölner Häfen sowie eigene Güterstrecken und ist als Logistikdienstleiter aktiv. Das Unternehmen konnte seinen Gewinn um 2,5 Mio. auf 10,3 Milo. Euro steigern und erzielte einen Umsatz von 75,4 Mio. Euro. 

moderne stadt

Die Stadtentwicklungsgesellschaft entwickelt und vermarktet große Immobilienprojekte wie die Neue Mitte Porz, das Clouth-Gelände oder demnächst den Deutzer Hafen. Das relativ kleine Unternehmen erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 11,6 Mio. Euro und erzielte dabei einen Gewinn von 2,1 Millionen Euro.  (Foto: Pressefoto KVB/Christoph Seelbach)

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