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Verkehrskonzept

Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger in der Kölner Altstadt

Die Verkehrsberuhigung Altstadt nimmt Gestalt an, Ende Mai wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt. Das jetzt vorgestellte Zwischenergebnis: Mehr Platz vor allem für Fußgänger und Radfahrer, letztere können sich über 186 neuen Abstellplätze freuen. Dafür gibt es 118 weniger Parkplätze für Autos. Stattdessen 35 „mobile“ Bäume. Kosten: über 100.000 Euro

„Wir müssen den öffentlichen Raum attraktiver für die Menschen machen“, freute sich OB Henriette Reker. Sie ließ es sich nicht nehmen, symbolisch einen der „mobilen“ Bäume zu gießen. Genauer gesagt sind es keine Bäume, sondern „Großsträucher“ wie Eisenholzbaum oder Schnurbaum. Sie stehen in mobilen Metallkübeln – eine Spende der Kölner Grünstiftung, die sich das 110.000 Euro kosten ließ. Zu ihrer Pflege hofft man nun auf Baumpaten aus der Nachbarschaft.

 

Die Kübel können bei Bedarf umgestellt werden – und das wird auch nötig sein, erklärt Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes Straßen und Verkehrsentwicklung. Denn in den nächsten Jahren stehen mehrere große Bauprojekte in der Altstadt mit dazu gehörigem Baustellenverkehr an. Einige der jetzt vorgestellten Maßnahmen haben deshalb einen vorläufigen Charakter.

Etwa Unter Goldschmied. Auf der Ostseite ist der Bürgersteig jetzt gut doppelt so breit: Bunte Dreiecke auf der Straße zeigen den „Geländegewinn“ an, Poller hindern die Autos daran, dort wie bisher zu Parken. Auf der anderen Seite der Straße steht der Neubau des Laurenzkarrees an.

Platz braucht der künftige Baustellenverkehr auch wenige Meter weiter vor dem Senatshotel. Immerhin wurde dort schon der Bürgersteig deutlich verbreitert. Fußgänger müssen sich nicht mehr unter die engen Arkaden dringen.

Zur Sackgasse in Richtung Neumarkt wurde Unter Käster, die anliegenden Geschäfte können vom Alter Markt aus beliefert werden. Auf der einen Seite vier „richtige“ junge Bäume, auf der anderen drei Baumkübel: So präsentiert sich jetzt die Bechergasse. Bei der Vorstellung des Umbaus steht ein Mini auf dem Seitenstreifen, der davor noch ein Parkplatz war: Das Knöllchen klemmt schon unter dem Scheibenwischer.

Denn geparkt werden darf hier nicht mehr. Auf der einen Straßenseite ist jetzt eine Ladezone, auf der anderen stehen Bänke. Die soll es bald auf beiden Seiten geben – wie jetzt schon die Mobilitäts-„Pakete“: Abstellplätze für (Lasten-)Fahrräder, Leihräder und E-Scooter. Die Stadt hofft, dass so das „Wildparken“ der Leihräder- und Scooter bald ein Ende findet. Denn noch fehlen ihr die rechtlichen mittel, dies durchzusetzen.

Bei der Verringern der Parkplätze habe man darauf geachtet, genügend Bewohnerplätze auszuweisen. Statt bisher 382 Parkplätzen gibt es nur noch 264, davon 51 Stellplätze ausschließlich für Besitzer eines Bewohnerparkausweises City. Wer seinen Bewohnerparkausweis nicht mehr nutzen will, kann diesen gegen Kostenerstattung zurückgeben. Bis Jahresende können sie noch vergünstigte Stellplätze in den umliegende Parkhäusern Philharmonie und Groß St. Martin nutzen. Diese seien derzeit nicht ausgenutzt, böten also auch Kurzzeitparkern ausreichend Platz, so die Stadt. Für Carsharing-Nutzer wurde ein Stellplatz am Steinweg ausgewiesen.

Die Neuordnung des Verkehrs und die gestalterische Aufwertung der Altstadt im Zusammenhang mit der geplanten „Via culturalis“ wurde erst vor einem knappen Jahr vom Stadtrat verabschiedet. (js)

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