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koeln.de

Älteste Kölnerin geimpft

Kölner Impfzentrum nimmt Betrieb auf

 

Es ist so weit. "Ich bin froh, dass wir heute endlich das Impfzentrum in Betrieb nehmen können", gesteht die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Der Startschuss hätte in der Messehalle 4 in Köln-Deutz schon viel früher fallen können, wäre denn genügend Impfstoff vorhanden gewesen. Aber mit dem heutigen Montag hat das Warten nun ein Ende.

Von Tobias Gonscherowski

Die ersten 707 Kölnerinnen und Kölner konnten nun ihren ersten Impftermin wahrnehmen. Eine von ihnen war dazu von der Stadt Köln persönlich eingeladen worden: Elisabeth Steubesand. Sie ist mit 105 Jahren die älteste Bewohnerin der Domstadt. "Die Impfung ist eine sehr gute Sache", findet die Seniorin. "Diese Krankheit ist sehr, sehr schlimm. Ich wünsche mir, dass viele Menschen sich impfen lassen."

 

Die Oberbürgermeisterin kennt Elisabeth Steubesand bereits seit fast fünfzig Jahren aus gemeinsamen Zeiten bei der Kölnischen Karnevalsgesellschaft und einem unvergessenen Rosenmontagszug im Jahr 1976. Henriette Reker hofft, dass viele Menschen dem Beispiel der Senorin folgen werden. Und danach sieht es aus.

Hier könnt Ihr euch in Köln auf Corona testen lassen 

Denn der Andrang nach Impfterminen ist weiterhin groß, die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen, steigt. Das sind gute Voraussetzungen für die Exitstrategie Impfen aus der Corona-Pandemie. In den vergangenen sechs Wochen wurden nach Angaben von Dr. Frank Bergmann, dem Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, 23.000 Menschen in Köln von mobilen Impfteams geimpft - 7.000 von ihnen auch bereits das zweite Mal.

Auch bei der Impfung des Personals von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen seien Fortschritte gemacht worden, betont Dr. Johannes Nießen, der Leiter des Kölner Gesundheitsamtes. Die  anfängliche Impfskepsis weiche mehr und mehr. Bis zu 90 Prozent des Personals seien inzwischen geimpft worden. Allerdings konnten erst in rund 16 Prozent der Krankenhäuser Impfungen des Personals vorgenommen werden.

Zum Start 7.000 Impfdosen pro Woche

In vier Wochen sollen zudem alle Menschen der vulnerablen Gruppe in den Pflegeheimen und Senioreneinrichtungen geimpft sein. Parallel dazu sind nun die weiteren 55.000 Kölnerinnen und Kölner über 80 Jahre an der Reihe. "Jeder, der die Grundsicherung erhält, den Kölnpass besitzt oder den Pflegegraden 1 oder 2 angehört, hat Anspruch auf eine kostenlose Beförderung mit dem Taxi zum Impfzentrum und zurück", kündigte Henriette Reker weiter an. "Wir tun alles, um jeden mitzunehmen."

Im Februar stehen dem Impfzentrum rund 7.000 Impfdosen pro Woche zur Verfügung. Danach sollen die Zahlen deutlich steigen. Denn im Kölner Impfzentrum wäre es schon jetzt möglich, täglich 5.000 Menschen zu impfen, sofern denn genügend Impfstoff vorhanden wäre.

Daher ist derzeit noch etwas Geduld gefragt. "Das trübt die Freude ein wenig", meint die Oberbürgermeisterin. Insgesamt sei es aber äußerst positiv, dass mit dem Impfen die Voraussetzungen für die Rückkehr in die Normalität geschaffen würden.(Foto: IMAGO / Political-Moments)

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