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koeln.de

Alkoholverbot an Karneval

Köln könnte bis September Herdenimmunität erreichen

 

"Tendenziell weiter positiv", sieht OB Henriette Reker die Entwicklung der Corona-Pandemie in Köln. Doch trotz sinkender Inzidenzzahlen gehe es nicht um eine Lockerung der Schutzmaßnahmen, sondern weiter um deren konsequente Umsetzung, insbesondere der Kontaktvermeidung.

 

Am Mittwoch stellten sie, Feuerwehrchef Christian Miller und Johannes Nießen, Leiter des Gesundheitsamtes, vor, was ein 99-köpfiges Expertenteam an weiteren Maßnahmen vorschlägt.

So soll verstärkt auf die Einhaltung der Maskenpflicht von Schülern, Lehrern und Eltern im Umkreis von 150 Metern einer Bildungsstätte geachtet werden. Da viele Infektionen beim Kontakt von und in Familien geschehen, appellierte Reker an alle, auch dort Masken zu tragen und Schnelltests zu nutzen. Gleiches gelte für geschäftliche und religiöse Treffen – ebenso wie für Sitzungen des Stadtrates und dessen Ausschüsse. Alles sei in enger Absprache mit dem Landesgesundheitsamt beschlossen worden.

Alkoholverbot an Karneval

Digital und analog will man verstärkt einzelne Zielgruppen ansprechen – zum Beispiel die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel auf die Maskenpflicht auch an Haltestellen hinweisen. Fest steht jetzt schon, dass es an den Karnevalstagen ein Verkaufs- und Konsumverbot für Alkohol gibt. An Weiberfastnacht schon ab 11, an den anderen Tagen ab 15 Uhr. Rechtlich ist es allerdings nicht für das ganze Stadtgebiet, sondern nur für die Feier-Schwerpunkte zu beschließen.

Stadt bezahlt Taxifahrten

Am kommenden Montag hofft man, mit den Impfungen für über 80-Jährige im Impfzentrum in der Messe beginnen zu können. Beziehern von Grundsicherung und Kölnpass-Inhabern, die aus gesundheitlichen Gründen nur schwer dorthin kommen können, wird die Stadt das Taxi bezahlen. Dies gilt für immerhin vier Fahrten, da jeder zweimal geimpft werden muss.

Neben dem Präparat von Biontech/Pfizer steht ab nächsten Mittwoch auch der Impfstoff von Astra Zeneca zur Verfügung, erwartet werden zunächst 7.000 Dosen. Da dieser aber nur an Menschen unter 65 Jahre verimpft werden soll, wurden ambulante und Tages-Pflegekräfte, Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Hospiz-Personal als weitere Berechtigungsgruppe eingeteilt. Für sie gibt es zwei Impfstraßen, die Terminkoordination läuft über die Stadt statt wie sonst über die Kassenärztliche Vereinigung.

Eine neu gegründete Ethikkommission soll außerdem festlegen, wer „übriggebliebene“ Dosen erhalten soll. Dies müsse transparent und nachvollziehbar sei. Auch soll sie Regelungen finden für vulnerable Menschen wie Kranke, die zu Hause gepflegt werden und bislang noch in keiner Prioritätenliste festgehalten sind.

Bis zu 8000 Impfungen am Tag 

Ausgelegt ist das Impfzentrum auf 5.000 Impfungen pro Tag, dies kann aber auch ausgeweitet werden. Sollten gesamtstädtisch täglich 8.000 Menschen geimpft werden können, könne man – so Feuerwehrchef Miller – bis zum 21. September eine „Herdenimmunität“ von 70 Prozent erreichen. Damit gilt eine Pandemie als beherrschbar. Langfristiges Ziel bleibt weiter eine Inzidenzzahl (Zahl der Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen) von unter 50. Aktuell liegt sie bei 75,4, in Nordrhein-Westfalen bei 81 und bundesweit bei 83.

Mutationen bereiten Sorgen

Sorgen bereitet der Stadt das Auftreten der südafrikanischen Corona-Mutation insbesondere im Flüchtlingsheim an der Herkulesstraße. Sie ist erheblich ansteckender und wurde bei 31 von 41 positiv getesteten Bewohnern sowie bei 11 von 16 positiv getesteten Mitarbeitern nachgewiesen. Als Reaktion wurden die Schutzmaßnahmen (zum Beispiel Maskenpflicht auf allen Verkehrswegen in der Einrichtungen) verstärkt, ebenso der Wachdienst und die Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst. Nießen wies darauf hin, dass das Haus statt von 600 möglichen nur von 13 Familien mit 160 Mitgliedern bewohnt wird.

Die aktuellen Zahlen von 3. Februar: Bis heute haben sich insgesamt 30.894 Kölnerinnen und Kölner mit Corona infiziert, aktuell sind es 955. 29.447 mussten in Quarantäne, aktuell sind es 2.131 Kontaktpersonen. 452 sind schon mit oder an dem Virus gestorben. 356 Covid-19-Kranke liegen in einem Krankenhaus, davon 71 auf der Intensivstation, 46 müssen künstlich beatmet werden. Noch sind 5 Prozent der Intensivbetten frei. (js)

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