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koeln.de

Programm „Beete statt Blech“ gestartet

Tomaten statt parkende Autos

 

Wo sonst Autos parken, können seit einer Zeit auch Gastronomen ihre Tische aufstellen. Jetzt hat die Stadt sechs Parkplätze im Vrings- und Pantaleonsveedel für nicht-kommerzielle nachbarschaftliche Treffen freigegeben: „Beete statt Blech“ heißt das Programm. Je 1.000 Euro gab’s dafür vom Bund.

 

Federführend für die Umsetzung war der Verein agora Köln, bekannt vor allem für die Organisation des „Tags des guten Lebens“. In Zusammenarbeit mit benachbarten Anwohnern und Veedelsinitiativen wurden die Ideen entwickelt. Übergreifende Idee: Eine Oase zum Ausruhen und Sich-Treffen einrichten. Sicher nicht nur an heißen Corona-Sommertagen ein Angebot, dass gerne angenommen, wie die Patinnen der Ex-Parkplätze zu berichten wissen.

Das Angebot ist bunt, kleine Sitzecken fast Standard. Vor einem Haus in der Zwirnerstraße steht dazu noch eine Luftpumpe für Autofahrer, ein Tauschschrank für Kinderbücher und ein Hochbeet für Tomaten. Blumen sollen auf dem frisch so getauften „Martinsplatz“ im Pantaleonsviertel für Atmosphäre sorgen – da macht aber vorerst noch die Hitze Schwierigkeiten. Hier hat man gleich zwei Parkplätze neben einer Litfaßsäule zusammengefasst.

Vor dem Bürgerhaus Stollwerck locken neun Kästen auf dem Pflaster, einmal barfuß direkten Kontakt mit unterschiedlichem Boden aufzunehmen: Wie fühlt sich Granulat an, wie Kiefernzapfen, wie Sand mit Muscheln, wie glatte Kiesel und wie kantige Holzspäne? Fußmassage der natürlichen Art... Direkt daneben ein „leerer“ Kasten: Hier soll es einmal kleine Theateraufführungen oder Konzerte geben.

Wird es also laut? Und was sagen die Autofahrer, denen einer der begehrten Parkplätze entfremdet wird? „Als wir im Martinsfeld anfingen, hat ein Nachbar sehr aggressiv reagiert“, berichtet Sabine Stadtländer, „Wir hoffen, dass wir uns noch einig werden.“ Ein anderer sei zunächst ebenfalls sehr skeptisch und ablehnend gewesen, hätte sogar Angst gehabt vor einem „zweiten Brüsseler Platz“. Doch jetzt sei er sehr begeistert.

Martin Herrndorf beruhigt: „Wir haben immer darauf geachtet, wo wir einen Parkplatz umfunktionieren.“ So habe man etwa darauf verzichtet, als man erfahren habe, dass ein Anwohner direkt „daneben“ sein Schlafzimmer hatte.

Bis zum 31. Oktober soll“ Beete statt Blech“ laufen. Dann wird Bilanz gezogen: Wird das Experiment angenommen? Wo gab es Konflikte? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? „Der öffentliche Raum wird heute ganz anders genutzt als noch vor Jahren“, beschreibt Klaus Harzendorf, Leiter des zuständigen Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung die Zielrichtung. (js)

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