Jahresabschluss

Stadtwerke Köln steigern 2025 Gewinn deutlich

Eine großflächige Photovoltaikanlage
Foto: RheinEnergie AG

Der Stadtwerke-Köln-Konzern (SWK) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus abgeschlossen. Der Konzern erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 346 Millionen Euro nach 299,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die Stadtwerke Köln GmbH selbst erzielte einen Überschuss von 79,2 Millionen Euro und übertraf damit ihre eigene Planung deutlich. 77,5 Millionen Euro werden an die Stadt Köln ausgeschüttet.

Gleichzeitig investierte der Konzern 2025 rund 813 Millionen Euro in den Ausbau der kommunalen Infrastruktur – fast 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Schwerpunkte waren die Energiewende, der öffentliche Nahverkehr, die Logistik sowie die digitale Infrastruktur. Bis 2035 wollen die Stadtwerke nach eigenen Angaben insgesamt bis zu zwölf Milliarden Euro investieren.

Besonders stark engagierte sich dabei NetCologne. Der Telekommunikationsanbieter investierte 2025 mit 92 Millionen Euro eine Rekordsumme in den Ausbau seiner Netze und Rechenzentren. Die Zahl der an das Glasfasernetz angeschlossenen Haushalte und Geschäftseinheiten stieg um rund 45.000 auf insgesamt 750.000. Zudem wuchs das eigene Glasfasernetz um knapp 1.000 Kilometer auf insgesamt 33.000 Kilometer.

Auch die KVB erhöhte ihre Investitionen deutlich auf rund 195 Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur, neue Stadtbahnfahrzeuge und die Erweiterung der E-Bus-Betriebshöfe. Die Fahrgastzahlen stiegen leicht auf 237,5 Millionen Fahrten.

SWK-Chef Andreas Feicht wertete die Entwicklung als Beleg für die Bedeutung kommunaler Daseinsvorsorge. Mit Investitionen in Energieversorgung, Mobilität, digitale Netze und Entsorgung werde die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit Kölns geschaffen.

Der Konzern beschäftigte Ende 2025 insgesamt 15.966 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gehört damit weiterhin zu den größten Arbeitgebern der Region

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