Die Kölner Bürgerinnen und Bürger haben sich bei einem Bürgerentscheid mehrheitlich für die Teilnahme Kölns an der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Rhein-Ruhr ausgesprochen.
Insgesamt 322.327 Kölner hatten per Briefwahl an der Abstimmung teilgenommen. 57,39 Prozent stimmten am Ende für die Olympia-Bewerbung, 42,61 Prozent votierten dagegen. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 39,68 Prozent.
Damit ist der Weg frei für eine Bewerbung Kölns und 16 weiterer Städte an Rhein und Ruhr für die Spiele 2036, 2040 oder 2044. Dabei kommt Köln die Rolle einer „Leading City“ zu: Die Domstadt könnte das Athletendorf beheimaten sowie ein temporäres Leichtathletik-Stadion unterhalten. Außerdem bietet die Domstadt zahlreiche Sportstätten, Arenen und Areale für rund 20 Sportarten.
So geht’s weiter
Am 12. Mai 2026 wird der Rat der Stadt Köln in einer Sitzung das amtliche Abstimmungsergebnis des Ratsbürgerentscheids feststellen. Danach müssen die beteiligten Städte bis zum 4. Juni dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ihr finales Konzept für die Bewerbung vorlegen. Neben der Region Rhein-Ruhr sind die Städte München, Berlin und Hamburg an einer Olympia-Ausrichtung interessiert. Ende September entscheidet der DOSB schließlich über den deutschen Bewerber.
So stimmten die Kölner Stadtbezirke ab
Innenstadt: 59,04 % Ja – 40,96 % Nein
Rodenkirchen: 58,38 % Ja – 41,62 % Nein
Lindenthal: 61,38 % Ja – 38,62 % Nein
Ehrenfeld: 56,07 % Ja – 43,93 % Nein
Nippes: 54,87 % Ja – 45,13 % Nein
Chorweiler: 55,84 % Ja – 44,16 % Nein
Porz: 54,96 % Ja – 45,04 % Nein
Kalk: 56,70 % Ja – 43,30 % Nein
Mülheim: 54,58 % Ja – 45,42 % Nein