Exzellent Köln e.V.

„Köln kann Zukunft“: Kampagne zeigt wirtschaftliche Stärken der Stadt

Frank Blase, Timo von Lepel, Gerald Böse und Andreas Feicht (v. l. n. r.) mit einem Kampagnenmotis von "Köln kann Zukunft"
Foto: C. Ehrchen

Mit einer großen Plakat- und Onlinekampagne will die Wirtschaftsallianz „Exzellent Köln e.V.“ das Bewusstsein für die wirtschaftliche Bedeutung der Domstadt stärken. Unter dem Motto „Köln kann Zukunft“ sind zehn Motive auf mehr als 300 Werbeflächen im gesamten Stadtgebiet sowie in digitalen Kanälen zu sehen.

Ein Bündnis von 33 Mitgliedsunternehmen will mit einer neuen Kampagne die wirtschaftlichen Stärken Kölns ins rechte Licht rücken. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem der 1. FC Köln, igus, die Koelnmesse, NetCologne sowie die RheinEnergie. Die Kampagne „Köln kann Zukunft“ greift typische Kölner Selbstbilder mit einem Augenzwinkern auf und verbindet sie mit wirtschaftlichen Fakten.

So wird aus dem Spruch „Köln lebt hinterm Mond“ der Hinweis, dass in Köln alle europäischen Astronauten trainiert werden. Ein anderes Motiv verweist auf die rund 894 Start-ups der Stadt, die „bekloppte Ideen“ in Geschäftsmodelle verwandeln.

„Wir wissen: Mit Eigenlob kommt man in Köln nicht weit. Also erzählen wir nicht, wie großartig Köln ist, sondern nehmen das, was die Kölner über ihre Stadt selbst sagen, mit einem Augenzwinkern auf. Und zeigen dann, was tatsächlich dahintersteckt“, sagt Frank Blase, Chairman of the Board von igus.

Nach Vorstellung der Initiatoren soll neben dem traditionellen Stolz auf den Karneval, den Effzeh oder den Kölner Dom auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Kölns stärker wahrgenommen werden. Die Kampagne versteht sich deshalb nicht nur als Werbeaktion, sondern als Einladung an Unternehmen und Bürger, eigene Erfolgsgeschichten aus Köln zu erzählen.

Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne, auf der Pressekonferenz zu "Köln kann Zukunft"
Foto: Helmut Löwe

Timo von Lepel, Geschäftsführer des Telekommunikationsunternehmens NetCologne, sagt, dass man mit der Kampagne ein Bild der wirtschaftlichen Exzellenz zeigen möchte. „Genau das wollen wir anstoßen: Menschen sollen entdecken, was in ihrer Stadt passiert, und dann die Erfolgsgeschichte Kölns aus ihrer Perspektive weitererzählen.“

„In Köln feiert man stolz Karneval, den FC und den Dom. Ansonsten neigt die Stadt aber zum Understatement. Das ist sympathisch, aber führt dazu, dass unsere wirtschaftliche Leistungskraft als Deutschlands viertgrößte Stadt viel zu wenig Wahrnehmung findet“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. „Das wollen wir ändern. Wir zeigen, welche Chancen und wie viel Zukunft in dieser einzigartigen Stadt stecken.“

Langfristig will „Exzellent Köln“ Unternehmen stärker vernetzen und den Austausch mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Denn eine gut laufende Kölner Wirtschaft hat Auswirkungen weit über sich selbst hinaus: „Eine starke Wirtschaft schafft Wohlstand, Beschäftigung und Perspektiven“, stellt Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, fest. Ebenso hat eine starke Wirtschaft große Bedeutung für das soziale Zusammenleben in Köln.

Die Kampagne bildet den Auftakt für weitere Projekte und Dialogformate, die in Vorbereitung sind.

Mehr Infos zur Kampagne unter koeln-kann-zukunft.de

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