Bundesligapartie des 1. FC Köln – Polizei bereitet sich auf Risikospiel vor

Köln (ots) –

Am kommenden Samstag (24. Oktober) empfängt der 1. FC Köln um 15.30 Uhr den FC Schalke 04 im RheinEnergieSTADION. Neben Kräften der Bereitschaftspolizei, die rivalisierende Fangruppen trennen sollen, setzt die Polizei Köln an bekannten Treffpunkten in der Stadt auch zivile Kräfte ein, um mögliche Provokationen und Ausschreitungen frühzeitig zu erkennen.

Die Polizei Köln hat sich intensiv auf den Einsatz rund um die als Risikobegegnung eingestufte Partie vorbereitet. Einsatzleiterin Mareike de Valck stellt klar: „Gewaltexzesse im Stadion wie beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach sind nicht akzeptabel. Die Gefährlichkeit von Pyrotechnik ist dabei noch einmal deutlich geworden. Nach den Vorfällen beim Fußballderby haben wir konstruktive Gespräche mit unseren Kooperationspartnern geführt. Ob und wie gut die Stadionallianzen NRW funktionieren, bewerten wir aber nicht nur anhand einzelner Spieltage.“

Polizeidirektorin de Valck weiter: „Wir müssen feststellen, dass nicht alle Menschen verantwortungsvoll mit den ihnen eingeräumten Freiheiten umgehen können. Wegen dieser Personen ist es weiterhin erforderlich, dass die Polizei bei Fußballspielen präsent ist.“
Die Polizei Köln wird entschlossen gegen Personen vorgehen, die das Sportereignis zur Begehung von Straftaten missbrauchen. Ziel ist es, allen friedlichen Fans einen sicheren Stadionbesuch zu ermöglichen.

Im Vorfeld hat die Polizei Köln Bereichsbetretungsverbote gegen 10 Anhänger des 1. FC Köln und 6 Anhänger des FC Schalke 04 erlassen. Weitere 55 Kölner Anhänger erhielten im Vorfeld durch die Polizei Köln eine Gefährderansprache.

Am Spieltag kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um das RheinEnergieSTADION kommen. Die Polizei rät daher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Hinweis für Medienvertreter:

Die Pressestelle der Polizei Köln ist am Spieltag ab 12 Uhr für Fragen rund um die Bundesligapartie unter der Rufnummer 0221 229-5555 erreichbar. (sw/ts)

Hinweis zur nachträglichen Veröffentlichung:
Diese Pressemitteilung wurde bereits gestern (21. Oktober) auf der Internetseite der Polizei Köln veröffentlicht und Medienvertretern zu Verfügung gestellt.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

https://koeln.polizei.nrw

Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell

POL-K: 261022-1-K

Erstellt: