Vesper in St. Gereon

Köln feiert seine Stadtpatrone

Das KI-generierte Foto zeigt die heilige Ursula und den heilige Gereon mit einem Laptop an einem Holztisch Tisch in einer Basilika sitzend.
Foto: KGV Köln-Mitte (KI generiert)

Zum dritten Mal wird in diesem Jahr die Festwoche der Kölner Stadtpatrone veranstaltet. Die Festtage laden dazu ein, die Bedeutung der beiden Ikonen für die Geschichte der Domstadt neu zu entdecken.

Vom 10. bis 21. Oktober 2026 feiert Köln seine Stadtpatrone: den heilige Gereon und die heilige Ursula. Der Überlieferung nach ruhen ihre Gebeine in den ihnen geweihten romanischen Basiliken St. Gereon und St. Ursula. Beide Kirchen zählen zu den bedeutendsten Sakralbauten unserer Stadt und sind seit Jahrhunderten wichtige Orte der Verehrung der beiden Kölner Stadtheiligen

Zum Programm der Festwoche gehören Konzerte, archäologische Vorträge zu den Heiligen und ihren Basiliken, Führungen für Erwachsene, Familien und Kinder (op Kölsch!) sowie weitere Veranstaltungen. Das vollständige Programm findest Du online unter www.stadtpatrone.koeln.

Festliche Vesper mit Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer

Ein besonderer Höhepunkt der Festwoche ist die Vesper am Sonntag, den 18. Oktober, um 17:30 Uhr in der Basilika St. Gereon, gefolgt von einer Reliquienprozession nach St. Ursula.

Die Festpredigt hält in diesem Jahr die Freiburger Sozialethikerin Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer. In ihrer Ansprache wird sie unter anderem auf die aktuelle Enzyklika Magnifica humanitas von Papst Leo XIV. eingehen. Dabei beschäftigt sie sich mit der Frage, wie menschliche Würde, Verantwortung und christliche Hoffnung angesichts des rasanten technologischen Wandels und des zunehmenden Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bewahrt und gestärkt werden können.

Der heilige Gereon war der Überlieferung nach ein römischer Soldat der Thebäischen Legion, der sich weigerte, an der Verfolgung von Christen teilzunehmen. Für seinen Glauben erlitt er bei Köln das Martyrium. Die Basilika St. Gereon erinnert mit ihrer berühmten Blutsäule bis heute an seine Standhaftigkeit und Glaubenstreue.

Die heilige Ursula soll eine britische Königstochter gewesen sein, die gemeinsam mit ihren Gefährtinnen vor den Toren Kölns den Märtyrertod erlitt. Als Schutzpatronin der Stadt prägt sie das religiöse Erbe Kölns bis heute. Die elf Flammen im Kölner Stadtwappen erinnern an Ursula und ihre Begleiterinnen und gehören zu den bekanntesten Symbolen der Stadtgeschichte.

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