Zum 13. Mal lädt in diesem Jahr die „Grosse Kölsche von 1823“ zum „Grosse kölsche Countdown“ in den Tanzbrunnen. Für Kölns ältesten Karnevalsverein alles andere als eine Unglückszahl – im Gegenteil. Vereinspräsident Joachim E. Zöller freut sich, nach dem Provisorium im Vorjahr im umfassend sanierten Veranstaltungsort seine Gäste begrüßen zu können: „Wir sind zurück zuhause!“
Die Veranstaltung versteht sich als familienfreundliche, entspannte Alternative zur Sessionseröffnung auf dem Heumarkt. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, Karussells, Schminken und für die ganz Kleinen ein Wickelzelt. Auf den Ausschank harter alkoholischer Getränke wird traditionell verzichtet.
2 x 11 Kölner Bands und Tanzgruppen treten auf, darunter die Bläck Fööss, Kasalla, der Jugendchor St. Stephan, Pavaier, das Tanzcorps Fidele Sandhasen. Erstmals dabei ist Marita Köllner. Zöller verspricht: „Keine Kurzauftritte.“ „Ein wichtiges Fest“, erklärt stellvertretend für die anderen Künstler Dominik Schönenborn von Cat Ballou. „Wir dürfen uns unsere bunte Vielfalt nicht wegsingen lassen“ betont er mit Verweis auf den jüngsten AfD-Erfolg. Durch das Programm führt wie schon in den Jahren zuvor Talentproben-Linus: „Das ist mein Wohnzimmer.“
Kinder bis 1,11 Meter Größe haben freien Eintritt, Kinder von 11 bis 16 Jahren zahlen 15 Euro. Danach kostet es 49 Euro im Vorverkauf. Viel Geld? „Dafür gibt es fast 12 Stunden Unterhaltung,“ sagt Vereins-Schriftführer Sören Riebenstahl. Das Programm beginnt schon gegen 9:30 Uhr und endet gegen 19 Uhr. (JS)
Hier findet ihr alle Infos zum Kölschen Countdown im Tanzbrunnen.