Zwei Farbvarianten

AWB stellt 100 neue Papierkorbgaragen auf

Foto: Jürgen Schön

Köln soll sauberer werden – das hat sich Kölns OB Torsten Burmester als einen Arbeitsschwerpunkt vorgenommen. Und so ließ er es sich auch nicht nehmen, am Mittwochmorgen zusammen mit Thomas Thalau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB), auf dem Neumarkt einen neuen Papierkorb einzuweihen.  

Genauer: Eine Papierkorbgarage. 100 solcher Behälter hat die AWB angeschafft, jeder für einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag.  Das Neue daran: Ein viereckiges, rund 1,5 Meter hohes Metallgehäuse mit einer Kantenlänge von 80 Zentimetern. Im Deckel befindet sich ein Sammelbehälter für Zigarettenkippen. Eine Seite ist eine verschlossene Tür, durch die eine Plastiktonne hineingeschoben werden kann – eben wie ein Auto in eine Garage. Diese kann durch vier große Schlitze mit Abfall gefüllt werden.

Rund 240 Liter Abfall passen in die Tonne – auch leere Pizzakartons. Diese verstopfen sonst die kleinen Papierkörbe und werden oft – nicht nur zum Ärger der AWB – dann einfach auf der Straße „entsorgt“. Die neuen Modelle lassen sich leichter entleeren als die gängigen mit ihren Plastiktüten. Dazu reicht ein AWB-Mitarbeiter mit einem speziellen kleinen Abfallsammelfahrzeug zum Entleeren.

Die ersten 94 Modelle wurden im Rahmen des Masterplans Sauberkeit an kritischen Sauberkeits-Schwerpunkten aufgestellt wie Neumarkt, Heumarkt, Hohe Straße, Schildergasse, Rheinpark, Altstadt, Brüsseler Platz oder Rudolfplatz. 6 weitere stehen im Domumfeld.

Nach einem Jahr soll Bilanz gezogen werden, ob die Sauberkeit auf Kölns Straßen zugenommen hat. Untersucht wird unter anderem auch, ob die Farbe der „Garagen“ einen Einfluss hat: Die eine Hälfte wurde grau, die andere orange gestrichen. (JS) 

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