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Weiberfastnacht in Köln - Vorläufige Einsatzbilanz

Köln (ots) - Nachtrag zu den Pressemitteilungen Ziffer 4 vom 7. Februar und Ziffer 4 vom 8. Februar

Bei strahlendem Sonnenschein haben gestern (8. Februar) hunderttausende bunt kostümierte Menschen auf Kölns Straßen und Plätzen Karneval gefeiert. Insgesamt waren rund 1.600 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz der "Jecken" im Einsatz.

"Unser Einsatzkonzept ist flächendeckend aufgegangen. Leider mussten wir 94 zumeist stark alkoholisierte Menschen zur Durchsetzung von Platzverweisen oder zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam bringen", bilanziert Einsatzleiter Martin Lotz.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Köln 356 Strafanzeigen auf (Leverkusen: 24). Dabei handelte es sich mit insgesamt 144 Fällen (Vorjahr: 165) größtenteils um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es Beleidigungen (15, Vorjahr: 21), Sachbeschädigungen (34, Vorjahr: 42), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (36, Vorjahr: 35) und verschiedene Diebstahlsdelikte (64, Vorjahr: 101). In 18 Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen unterschiedlicher Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte. Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu zehn angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 6), die zum Teil keinen karnevalistischen Bezug haben. Die eingesetzten Polizisten nahmen insgesamt 14 Tatverdächtige vorläufig fest.

Zudem wurden sechs Sexualdelikte zur Anzeige gebracht. Mit Ausnahme von zwei Vergewaltigungen handelt es sich dabei um sexuelle Belästigungen.

Die erste schwere Sexualtat ereignete sich noch am Donnerstagnachmittag (8. Februar) gegen 17.30 Uhr im Bereich der Dasselstraße. Eine Studentin (22) war nach derzeitigem Ermittlungsstand mit mehreren Personen in eine Wohnung gegangen. Sie gab bei der Anzeigenaufnahme an, dass es in diesem Haus zu einer Vergewaltigung gekommen sei. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Die zweite Tat ereignete sich am frühen Freitagmorgen (9. Februar) gegen 2.30 Uhr im Bereich der Zülpicher Straße. Polizisten trafen auf eine junge Kölnerin (21) mit erheblichen Gesichtsverletzungen, die Angaben zu einer Sexualstraftat machte. Umfangreiche Sofortmaßnahmen der eingesetzten Bereitschaftspolizisten führten schließlich zur Festnahme eines polizeibekannten Tatverdächtigen (22) an dessen Wohnanschrift.

In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 12 die weiteren Ermittlungen zu den Taten bereits übernommen. Der festgenommene 22-Jährige wird zeitnah dem Haftrichter vorgeführt.

Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich. (he)


(2018-02-09T13:11:15+0100)

(Erstellt am 9. Februar 2018 - 14:11 Uhr; aktualisiert 9. Februar 2018 - 14:32 Uhr)

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