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Lebensgeschichten

Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz

Termin: 15.11.2019 bis 23.02.2020
Tickets: 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro
Ort: NS-Dokumentationszentrum (EL-DE Haus)

Vom 15. November 2019 bis zum 23. Februar 2020 zeigt das NS-Dokumentationszentrum die Ausstellung „Vergiss deinen Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz", in der auf 56 großformatigen Tafeln Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen erzählt werden, die Auschwitz überlebt haben.

Mindestens 232.000 Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre wurden aus allen Teilen Europas nach Auschwitz deportiert oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Gerade einmal 650 von ihnen überlebten. Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Körper und in ihrer Seele.

Die Ausstellung zeigt, dass Auschwitz sie Zeit ihres Lebens nicht mehr loslässt. Dass zum Beispiel Schuldgefühle sie plagen, weil sie überlebten, während so viele andere Kinder ermordet wurden. Sie müssen damit leben, dass Auschwitz immer wieder Gegenwart ist: in Alpträumen, in Alltagsszenen, in Reaktionen von Menschen, in Gerüchen und in vielem mehr.

Unter den Porträtierten sind: Kola, der als Zweijähriger befreit wird und lange nicht glauben kann, dass Menschen sterben können, ohne ermordet zu werden. Barbara, die in Auschwitz geboren und ihrer Mutter weggenommen wurde, um im Lager Lebrechtsdorf auf ihre „Germanisierungsfähigkeit" überprüft zu werden, weil sie blond und blauäugig war. Yehuda, der zwei Todesmärsche überlebte und sich nach seiner Befreiung durch seine Bilder Auschwitz buchstäblich vom Leibe malte.

Quelle sowie weitere Informationen unter www.museenkoeln.de.  

(zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2020 - 11:04 Uhr)

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