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Baulärm vor dem Ersten Akt

Oper im Staatenhaus ist im Plan

Im Poker um die Ausweichspielstätte der Kölner Oper hatte das Staatenhaus die besseren Karten. Jetzt wird der geschichtsträchtige Bau auf Vordermann gebracht. Gemeinsam mit der Opernintendantin taten wir einen Blick hinter die Kulissen.

Zwei Spielstätten mit jeweils über 800 Sitzen sowie ein dritter Saal mit 200 Plätzen - all dies wird derzeit im Kölner Staatenhaus eingerichtet. Nicht zum ersten Mal trumpft der denkmalgeschützte Bau aus den 1920er Jahren im Deutzer Rheinpark als Spielstätte auf: Schon mit der Uraufführung von Karlheinz Stockhausens "Sonntag" aus "Licht" feierte die Oper Köln hier 2011 eine künstlerische Glanzstunde.

Jetzt will man an die goldenen Jahre anknüpfen. Und die guten Nachrichten dazu vorweg: Schon am 15. November soll hier die erste Inszenierung Premiere feiern, nur etwa eine Woche nach der geplanten Eröffnung der Oper am Offenbachplatz. Laufende Verträge mit den Künstlern können somit wohl in grosso modo aufrecht erhalten werden. Auch die Kinderoper findet in den Räumlichkeiten ihren Platz. Mehr noch: Das ungeplante Interim in dem imposantem Bau gegenüber dem Tanzbrunnen soll nicht mehr als etwa 6,8 Mio. Euro kosten, davon etwa 2,9 Mio. für die Anmietung der Staatenhaus-Hallen. Von

Erste Tribünen stehen, 12 Kilometer Leitungen verlegt

Entsprechend erleichtert zeigte sich Opern-Intendantin Birgit Meyer beim Rundgang durch die imposant geschwungenen Hallen. In zwei Schichten an sechs Tagen pro Woche nehmen hier die nächsten Inszenierungen Form an: In Saal 1 und 2 wurden bereits die Tribünen hochgezogen, insgesamt 12 Kilometer Leitungen wurden für Ton- und Medientechnik verlegt, unterm Strich fast 3 Mio. Einzelteile verbaut.

 

"Wir sind zuversichtlich, dass wir hier am 15. November eine tolle Premiere erleben werden", erklärte Birgit Meyer. Läuft alles nach Spielplan, würde sich dann der Vorhang für Hector Berlioz’ Oper "Benvenuto Cellini" heben. Wuchtige Bühnenbilder mit "Cellinis Gussform" künden schon jetzt von einer herausragenden Inszenierung um den sagenumwobenen Renaissance-Künstler, der auch vor Mord nicht zurückgeschreckt haben soll.

Derweil sieht es nach der Insolvenz der an den Bauarbeiten der Oper am Offenbachplatz beteiligten Firma "Imtech" inzwischen ganz danach aus, dass es bei der Sanierung des Opern- und Schauspielhauses zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen wird. (Fotos: Oper Köln)

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