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Vorteile und Nachteile

Darauf solltet ihr beim Weihnachtsbaumkauf achten

Ob Nordmanntanne, Blaufichte oder ein anderer Baum: Wer einen Weihnachtsbaum kauft, möchte lange daran Freude haben. Deshalb sollte man beim Kauf auf einiges achten; koeln.de gibt Tipps, auf was.

Viele Menschen wollen ihren Weihnachtsbaum nicht auf den letzten Drücker kaufen, sondern lassen ihn lieber noch einige Tage auf dem Balkon oder der Terrasse stehen. Der Baum sollte daher noch sehr frisch sein. Einen frischen Baum erkennen Verbraucher an seiner kräftigen Farbe. Die Nadeln sollten gleichmäßig gefärbt sein und keine braunen Spitzen haben, erläutert die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände in Berlin. Ein weiteres Qualitätszeichen: Die Nadeln sitzen auch noch fest an den Zweigen, wenn der Baum geschüttelt wird.

Wer ganz sicher gehen will, dass er einen frischen und schönen Baum erhält, der kauft diesen nicht beim Händler, sondern schlägt ihn selbst. Rund um Köln kann man bei mehreren Anbietern seinen individuellen Weihnachtsbaum schlagen. 

Mehr zum Thema: Hier könnt ihr euren Weihnachtsbaum selber schlagen

Transport und Aufbewahrung des Baumes

Weihnachtsbäume werden am besten in einem Netz verpackt nach Hause transportiert. Unbedings darauf achten, dass der Baum beim Transport gut gesichert ist, damit er bei einer Vollbremsung nicht zum Geschoss wird. Zuhause müssen die Bäume aufrecht stehen und sollten vor Sonne, Wind und zu viel Feuchtigkeit geschützt lagern, bis sie ins Haus geholt werden. Sie stehen am besten nicht auf einem Betonboden, sondern auf einem Untergrund aus Holz. Darauf trockne der Baum nicht so schnell aus. Weihnachtsbäume kommen am besten so spät wie möglich in die Wohnung - denn dort halten sich Nordmanntannen und Fichten im Durchschnitt nur gut zwei Wochen, so die Waldbesitzerverbände.

 

Die unterschiedlichen Nadelbäume

Der Deutschen liebster Weihnachtsbaum ist die Nordmanntanne. Aber es gibt noch mehr Nadelbäume, die zur Weihnachtszeit als Christbaum die Wohnzimmer schmücken - jeweils mit Vor- und Nachteilen:

Nordmanntanne:

Knapp 80 Prozent aller im Advent verkauften Bäume ist von dieser Art, so teilt der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE) in Deutschland mit. Die Nordmanntanne wächst sehr gleichmäßig, und ihre Nadeln sind weich. Ihr großer Vorteil: Sie hält besonders lange. Ihr Nachteil: Sie duftet nicht.

 

Blaufichte:

Die Blaufichte hat kräftige grüne bis stahlblaue Nadeln - und sie verbreitet weihnachtlichen Nadelduft im Wohnraum. Laut BVWE hat sie einen schönen Wuchs. Und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät allen zur Blaufichte, die einen Baum mit Wurzelballen kaufen wollen. Ihr Nachteil: Sie wächst bis zu einer Höhe von zwei Metern gut. Im Alter wird sie aber kahler, was sich auf die Optik bei größeren Bäumen auswirkt.

Nobilistanne:

Sie hat silbrig-blaue und intensiv duftende Nadeln. Sie wächst sehr schlank heran, weshalb sie genau das Richtige für kleine Wohnungen ist. Außerdem ist sie etwas für all jene, die keinen Baum wollen, der aussieht wie aus der Retorte: Die Äste der Nobilistanne sind laut BVWE etwas asymmetrisch.

Rotfichte:

Sie hat dunkelgrüne Nadeln - die leider stechen. Ihr Vorteil: Sie ist günstig.

Korktanne:

Die Korktanne, auch als Felsengebirgstanne bekannt, hat weiche Nadeln, welche bläulich schimmern. Sie hält sich lange und hat einen schmaleren Wuchs als die Nordmanntanne - und ist damit genau richtig für kleine Wohnungen. Und sie duftet zitronig. Jedoch gibt es sie nur selten im Handel.

Zuckerhutfichte:

Die Zuckerhutfichte ist ein kleiner Baum für ein Tischchen in einer Zimmerecke oder für den Hauseingang. Die Zwergform wächst kegelförmig - also wie ein Zuckerhut - und wird mit Ballen direkt aus dem Garten ins Haus geholt. (dpa, hl; Foto: imago images/Westend61)