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SUMMARY:KOLLWITZ Ausgewählt. Die persönlichen "Best of" der Künstlerin
DESCRIPTION:Foto: Kollwitz Museum\n\n\n24 Zeichnungen\, reproduziert als hochwertige Lichtdrucke\, veröffentlicht in einer Mappe und in drei Auflagen erschienen\, um der großen Nachfrage eines breiten Publikums gerecht zu werden: 1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe — eine Edition\, die sich heute wie ein persönliches „Best of“ ihres bisherigen Schaffens lesen lässt. Diese von der Künstlerin selbst getroffene Auswahl stellt das Kollwitz Museum Köln nun in den Mittelpunkt seiner neuen Sammlungspräsentation. \n\n\n\nKäthe Kollwitz (1867–1945) \n\n\n\nIhr Name steht für Engagement und Politik\, emotionale Schlagkraft und unverwechselbar eindringliche Kunst. Bereits zu ihren Lebzeiten nachgefragt von Sammlungen in aller Welt\, befindet sich seit 1984 in Köln das erste Museum\, das ausschließlich der großen deutschen Künstlerin gewidmet ist. Hervorgegangen aus ihrem Nachlass und von ihren Erben an das Haus übergeben\, verfügt das Kollwitz Museum Köln heute über die weltweit umfangreichste Sammlung ihrer Werke. \n\n\n\nDie neue Ausstellung von mehr als 100 Zeichnungen\, Radierungen\, Lithografien\, Holzschnitte und Plastiken vermittelt einen Überblick über ihr nahezu sechs Jahrzehnte umfassendes Schaffen — von der Zeit des Kaiserreichs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. \n\n\n\nDie »Richter–Mappe« \n\n\n\nErgänzt und vertieft wird diese Präsentation durch jene 24 Lichtdrucke\, die Kollwitz 1920 unter dem Titel »Käthe Kollwitz. Handzeichnungen in originalgetreuen Wiedergaben« bei ihrem Dresdner Verleger Emil Richter veröffentlichte. Die Mappe beinhaltet Arbeiten seit 1894 und spannt einen Bogen bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Neben Vorstudien zu ihren druckgrafischen Zyklen wählte die Künstlerin Mutter-Kind-Darstellungen\, Blätter über Verlust und Trauer sowie Arbeiten zu sozialen Missständen. \n\n\n\nDurch die Einbettung der Reproduktionen in die Sammlungspräsentation und ihren direkten Bezug zu Originalwerken eröffnet sich eine neue Perspektive auf Kollwitz‘ künstlerisches Selbstverständnis. Welche Werke wählte sie aus? Was sagt die Herausgabe einer solchen Mappe über ihr Verständnis von Kunst und vom Kunstsammeln aus? Die Antworten darauf sind ebenso spannend wie überraschend. \n\n\n\nDer Lichtdruck im Fokus \n\n\n\nBesonders bemerkenswert ist die Entscheidung für das aufwendige Verfahren des Lichtdrucks. Anders als einfachere Reproduktionstechniken ermöglichte es eine außergewöhnlich präzise Wiedergabe der Zeichnungen und ihrer feinen tonalen Abstufungen. Die Ausstellung widmet sich daher nicht nur der persönlichen Auswahl der Werke\, sondern auch den technischen und ästhetischen Besonderheiten des Lichtdrucks.
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DESCRIPTION:Foto: Kollwitz Museum\n\n\n24 Zeichnungen\, reproduziert als hochwertige Lichtdrucke\, veröffentlicht in einer Mappe und in drei Auflagen erschienen\, um der großen Nachfrage eines breiten Publikums gerecht zu werden: 1920 publizierte Käthe Kollwitz die sogenannte Richter-Mappe — eine Edition\, die sich heute wie ein persönliches „Best of“ ihres bisherigen Schaffens lesen lässt. Diese von der Künstlerin selbst getroffene Auswahl stellt das Kollwitz Museum Köln nun in den Mittelpunkt seiner neuen Sammlungspräsentation. \n\n\n\nKäthe Kollwitz (1867–1945) \n\n\n\nIhr Name steht für Engagement und Politik\, emotionale Schlagkraft und unverwechselbar eindringliche Kunst. Bereits zu ihren Lebzeiten nachgefragt von Sammlungen in aller Welt\, befindet sich seit 1984 in Köln das erste Museum\, das ausschließlich der großen deutschen Künstlerin gewidmet ist. Hervorgegangen aus ihrem Nachlass und von ihren Erben an das Haus übergeben\, verfügt das Kollwitz Museum Köln heute über die weltweit umfangreichste Sammlung ihrer Werke. \n\n\n\nDie neue Ausstellung von mehr als 100 Zeichnungen\, Radierungen\, Lithografien\, Holzschnitte und Plastiken vermittelt einen Überblick über ihr nahezu sechs Jahrzehnte umfassendes Schaffen — von der Zeit des Kaiserreichs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. \n\n\n\nDie »Richter–Mappe« \n\n\n\nErgänzt und vertieft wird diese Präsentation durch jene 24 Lichtdrucke\, die Kollwitz 1920 unter dem Titel »Käthe Kollwitz. Handzeichnungen in originalgetreuen Wiedergaben« bei ihrem Dresdner Verleger Emil Richter veröffentlichte. Die Mappe beinhaltet Arbeiten seit 1894 und spannt einen Bogen bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Neben Vorstudien zu ihren druckgrafischen Zyklen wählte die Künstlerin Mutter-Kind-Darstellungen\, Blätter über Verlust und Trauer sowie Arbeiten zu sozialen Missständen. \n\n\n\nDurch die Einbettung der Reproduktionen in die Sammlungspräsentation und ihren direkten Bezug zu Originalwerken eröffnet sich eine neue Perspektive auf Kollwitz‘ künstlerisches Selbstverständnis. Welche Werke wählte sie aus? Was sagt die Herausgabe einer solchen Mappe über ihr Verständnis von Kunst und vom Kunstsammeln aus? Die Antworten darauf sind ebenso spannend wie überraschend. \n\n\n\nDer Lichtdruck im Fokus \n\n\n\nBesonders bemerkenswert ist die Entscheidung für das aufwendige Verfahren des Lichtdrucks. Anders als einfachere Reproduktionstechniken ermöglichte es eine außergewöhnlich präzise Wiedergabe der Zeichnungen und ihrer feinen tonalen Abstufungen. Die Ausstellung widmet sich daher nicht nur der persönlichen Auswahl der Werke\, sondern auch den technischen und ästhetischen Besonderheiten des Lichtdrucks.
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