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Roncalliplatz und Domplatte

Kölsches Leben rund um den Kölner Dom

Der Kölner Dom ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, rund um die große Kathedrale spiegelt sich auch wahres kölsches Leben wieder. Straßenkünstler, Weihnachtsmarkt und auch Flashmobs - die Atmosphäre ist authentisch, eben echt kölsch.

Straßenkünstler

Jeder kennt sie vom Vorbeigehen bei Shopping-Touren durch die Innenstadt:  Kölns Straßenkünstler. Darunter Trommler, Figuren wie auf der Barcelona Rambla, Tänzer, Xylophonspieler, Tänzer und Jazzbands. Besonders beliebt ist bei den Straßenkünstlern die Domplatte, denn hier tummeln sich etliche Touristen und Kölner, die ein wenig Zeit haben und sich gerne unterhalten lassen.

Für Aufsehen sorgten in diesem Jahr die "Schwebenden Mönche". Es sieht so aus als würde einer der Mönche schweben, einen Stab in der Hand, unter ihm sitzt ein weiterer Möchen, doch in Wirklichkeit ist der Stab Teil eines ausgeklüfftelten Gerüst bei dem der untere Mönch als Gegengewicht fungiert. Übrigens: auch dieses Metier unterliegt strengen Regeln: Die Straßenkünstler haben die Auflage ihren Standort regelmäßig zu wechseln - damit auch jeder einmal in Genuss der Topplätze kommt.
Video: So schräg sind Kölns Straßenkünstler

Flashmobs

Ob Chorgesang, Zombiealarm, Tanz, Wasser- oder Kissenschlacht, auf der Domplatte fand schon so manch außergewöhnlicher Flashmob statt. Mit einer Aufführung der Star Wars Titelmelodie überraschte zum Beispiel im Oktober 2012 das WDR-Rundfunkorchester die Passanten auf dem Wallrafplatz mit einer ungewöhnlichen Showeinlage und bevor die Rocky Horror Show 2011 im Kölner Musical-Dome gastierte, organisierten die Veranstalter einen Flashmob auf der Domplatte, um die Kölner auf Dr. Frank N. Furter einzustimmen.

Skater

Einst gehörten sie zum ganz normalen Stadtbild, doch mittlerweile wurde die Akrobaten des Alltags von ihrem beliebten Tummelplatz verstoßen, das Skaten auf dem Platz wurde verboten. Hütchen, Rampen oder sonstige Gegenstände wurden gerne als Parcours oder Hindernisse auf dem Roncalliplatz aufgestellt und durch ihr Springen und das laute Aufkommen der Boards auf dem Boden Lärm verursachten. Doch heimatlos sind die Skater nicht: für sie wurde eigens am Rheinauhafen die neue Skateranlage "Kap 686" gebaut. Wer dennoch auf dem Roncalliplatz fährt, muss übrigens mit einem Knöllchen rechnen...

Kirche und Brauhäuser

Wer war einst für das Brauen des Bieres in Deutschland zuständig? richtig, die Klöster mit ihren Mönschsbrüdern. Und so passt es doch eigentlich ganz gu, dass sich rund um den Kölner Dom, einige der größten Kölschbrauereien mit ihren Brauhäusern niedergelassen haben. So ist das Gaffel am Dom direkt gegenüber der Kathedrale bei tourist und "einheimischen" beliebt und bekannt für das typische Brauhausflair und die kölsche Küche. Auch das Früh-Brauhaus lädt bereits seit Jahrzehnten zu einem Brauhausbesuch ein.
Kölner Brauhäuser im Überblick

Konzerte

Er ist der Mittelpunkt der Stadt und außerdem hervorragend zu erreichen - der Dom mit seinem Roncalliplatz. Deswegen werden hier auch immer wieder gerne Veranstaltungen abgehalten, allerdings hält sich die Anzahl dieser in geregelten Grenzen mit jeder Menge Auflagen, denn schließlichliegt der Roncalliplatz in direkter Nachbarschaft zu einem Gotteshaus, wo immer noch in Ruhe und Andacht gebetet und der Gottesdienst abgehalten wird.

So gab das kölsche Urgestein Wolfgang Niedecken mit seiner Band Bap 2007 und 2009 hier legendäre Konzerte, im Mai 2011 waren sie mit einem Bap-Fest zu Gast. Sie spielten hier zwei Abende hintereinander, zunächst in Begleitung der WDR-Big-Band, am zweiten Abend in Orignialbesetzung als kölsche Kultband. Die Bläck Fööss feierten hier 2010 mit drei Konzerten ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum.

Aber nicht nur den Kölner Mundartbands ist das Recht vorbehalten vor der großartigen Kulisse zu spielen: Massive Attack oder Gentleman gaben hier ebenfalls schon unvergessene Gigs.

Kunst und Shows auf dem Roncalliplatz

Der Kölner Dom stand auch im Mittelpunkt eines Schauspiels, das im Sommer 2009 vor dem Gotteshaus aufgeführt wurde: dem Domspiel.

HA Schult bevölkerte den Platz im Frühjahr 2006 mit seinen Trash People. Die "Müllmenschen", die der Kölner Künstler 1996 aus Dosen, Kanistern, Computerschrott und anderem Abfall geschaffen hat, haben schon die halbe Welt bereist. Sie standen an der Chinesischen Mauer, den Pyramiden von Gizeh oder auf dem Roten Platz von Moskau.Und auch eine Lenin-Statue stand einst vor dem Gotteshaus.

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