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koeln.de

Riechen, hören und fühlen

So funktioniert ein Spielzeugcheck im Geschäft

Schreckensmeldungen von vergifteten Spielsachen aus Asien und Rückrufaktionen großer Hersteller verunsichern viele Eltern: Welches ist das richtige Spielzeug für mein Kind? Worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie Sie selbst durch riechen, hören und fühlen herausfinden, ob Teddy, Bauklötze und Co. etwas taugen, erfahren Sie mit der koeln.de-Checkliste.

Selbstcheck

Verlassen Sie sich beim Kauf eines Spielzeugs für das Kind zunächst auf ihre eigenen Sinne: Mit den eigenen Augen, Ohren und Händen finden Eltern auf Anhieb heraus, ob ein Kinderspielzeug die grundsätzlichen Qualitätskriterien erfüllt.

Geruch:
Unterziehen Sie das ausgewählte Spielzeug noch im Laden einem kritischen Selbsttest und riechen daran. Gutes Spielzeug riecht neutral. Giftige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die sich zuweilen in Gummigriffen und Billigprodukten wiederfinden, fallen meistens durch strenge Gerüche auf. Riecht das Produkt aufällig nach Plastik oder anderen chemischen Stoffen, lassen Sie lieber die Finger davon.

Lautstärke:
Testen Sie die Lautstärke von Autosirenen, Musikinstrumenten oder auch Spieluhren, indem Sie diese anschalten und an ihr Ohr halten. Ist der Ton unangenehm laut, ist vom Kauf des Spielzeuges abzuraten.

Ecken und Kanten:
Untersuchen Sie das Spielzeug nach scharfen Ecken und Kanten, an denen sich Ihr Kind schneiden und somit verletzen könnte. Lassen Sie sich das Produkt von einer Verkäuferin aus der Verpackung holen, falls kein Test-Exemplar zum Anfassen vorhanden sein sollte.

Kleine Gegenstände: 
Beachten Sie die Faustregel: Alle Gegenstände, die in eine Filmdose passen, sind nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet. Ansonsten besteht akute Erstickungsgefahr. Testen Sie auch vermeintlich feste Gegenstände, wie die Knopfaugen oder angenähten Ohren von Plüschtieren auf ihre Festigkeit. Ein qualitativ hochwertiger Teddybär wird es Ihnen nicht übel nehmen, wenn Sie an ihm zubbeln und ziehen.

Batterien:
Verzichten Sie, wenn möglich, auf Spielsachen die mit Batterien betrieben werden. Damit sparen Sie sich nicht nur das lästige Auswechseln der kleinen Energielieferanten, sondern entgehen auch der Gefahr durch giftige Stoffe. Falls es keine Alternative zu Batterie betriebenen Spielsachen gibt, achten Sie auf die Verwendung von Akkus. Die sind umweltfreundlicher.

Waschbarkeit:
Schenken Sie dem Etikett oder der Verpackung einen Augenblick Aufmerksamkeit, um zu erfahren, ob die Spielware waschbar ist. Tipp: Plüschtiere, Kuscheltücher und Co. vor dem ersten Spielen einmal kräftig durchwaschen.

Farbe:
Schlimmer noch als das Abfärben in der Waschmaschine ist der Farbverlust in den Händen des Kindes. Prüfen Sie die Haltbarkeit der Farbe, indem Sie einen Finger befeuchten und an dem Produkt reiben. Ist ihr Finger anschließen rot, gelb oder grün, ist das Produkt nicht speichelfest und damit gesundheitsgefährdend für Ihr Kind. Ausnahme: Wasserlösliche Farben zum Malen und Basteln.

Prüfzeichen

Neben dem persönlichen Riech-, Fühl und Hörtest geben diverse Prüfsiegel Verbrauchern die Sicherheit, dass ein Produkt von Experten als unbedenklich eingestuft wurde.

CE-Zeichen:
Mit der CE-Kennzeichnung erklärt ein Hersteller oder Importeur, dass ein Produkt den geltenden Anforderungen in Europa genügt. Achtung: Das Logo wird in Eigenverantwortung auf dem Produkt oder der Verpackung angebracht und lässt keine Rückschlüsse darüber zu, ob es durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde.

GS-Zeichen:
Das GS-Zeichen bedeutet, dass eine unabhängige Prüfstelle (z.B. TÜV) das Produkt geprüft hat und seine Fertigung überwacht. Untersucht werden unter anderem die Produktionsstoffe, die Entflammbarkeit und die mechanische Sicherheit eines Spielzeuges. Das GS-Zeichen wird auf freiwilliger Basis auf Antrag des Herstellers vergeben.

Das GS-Zeichen und die CE-Kennzeichnung sind die einzig gesetzlich geregelten Prüfzeichen in Europa für Produktsicherheit. Alle anderen Zeichen wie das "spiel gut"-Siegel sind Zeichen von privaten Prüf- oder Zertifizierstellen oder Vereinen.

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