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Kriminalitätsstatistik 2017

Kriminalität in Köln geht deutlich zurück

 

„Ein erfreulicher Anlass“ war es für Kölns Polizeipräsidenten Uwe Jacob, den „deutlichen Kriminalitätsrückgang“ im Jahr 2017 zu erläutern. Danach sind die Delikte im Stadtgebiet Köln um 6,2 Prozent auf 136.858 zurückgegangen.

Die Aufklärungsquote verbesserte sich leicht auf 48 Prozent (2016: 47 Prozent). Auto und Fahraddiebstähle sowie „Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ sind da allerdings die negativen Ausreißer.

Zurückgegangen sind Wohnungseinbrüche: Um 11 Prozent auf 3.164 Fälle (2016: 3.938) – die niedrigste Zahl seit 1980. Dabei blieb es in fast jedem zweiten Fall beim Versuch. Klaus Stephan Becker, Leiter der Abteilung Kriminalität, führt dies vor allem auf bessere Sicherheitsmaßnahmen der Haus- und Wohnungsbesitzer zurück. Die Aufklärungsquote stieg leicht von 10,7 auf 11,4 Prozent.

Auch Taschendiebe scheinen Köln zunehmend zu meiden: Hier sank die Zahl der Diebstähle um fast 20 Prozent auf 8.005 (9.941). Rückgänge sind auch beim Drogenhandel (minus 4 Prozent, 7.066/7.366) Gewaltdelikten (minus 8,8 Prozent, 5.079/5.566) zu verzeichnen. 3 Tötungsdelikten im Jahr 2017 (versuchte: 13/19) stehen 13 im Jahr davor entgegen. Abgenommen haben ebenfalls die Diebstähle an und aus Autos um 8 Prozent (9.820/10.716).

Autodiebstahl beinahe risikolos 

Andererseits wurden 20 Prozent mehr Autos gestohlen – 700 (583) waren es, vor allem wertvolle Oldtimer und shochwertigen Wagen, bei denen Diebe das Schlüsselsignal auslesen können. Zugenommen hat auch die Zahl der Fahrraddiebstähle – um 2,2 Prozent. Mit 8.191 Fahrrädern wurden 176 mehr gestohlen als 2016. Becker macht dafür organisierte Banden aus dem Ausland verantwortlich, die sich mit einem Lieferwagen auf Diebstour machen. Der Schaden wird auf 4,8 Millionen Euro geschätzt. Die Aufklärungsquote ist hier wie bei den Autodiebstählen mit etwa 6 Prozent sehr gering. Im April soll deshalb eine eigene Ermittlungskommission ihre Arbeit aufnehmen.

Enkeltrick hat Hochkunjunktur 

„Große Sorgen“ bereiten Becker Telefonbetrügereien wie der Enkeltrick oder Anrufe falscher Polizisten bei Kölns Seniorinnen und Senioren. Die Zahl stieg hier um 74 Prozent auf 1.275 (732). Zwar führten – dank anhaltender Aufklärung auch über die Medien – nur 116 dieser Taten zum Erfolg, der materielle und psychische Schaden sei dagegen enorm. Schwierig ist die Aufklärung vor allem, weil die Täter meist von Callcentern in der Türkei aus anrufen und dabei die Telefonnummer 110 vorschieben (was bei einem echten Anruf der Polizei nie der Fall ist), neuerdings auch die der jeweiligen Polizeidienststellen.

Kölns Polizeibeamte sammelten 2017 rund eine Million Überstunden an – und das trotz Hilfe von Außerhalb, etwa bei Großeinsätzen wie Demonstrationen. Zwar hat die neue Regierung in Düsseldorf landesweit 300 neue Polizeistellen bewilligt – „aber bevor die Leute dafür ausgebildet sind, dauert es drei Jahre“, war Polizeipräsident Jacob gar nicht mehr so optimistisch. (Symbolfoto: imago/Schöning)

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