• Home
  • So, 24. Jun. 2018
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Rautenstrauch-Joest-Museum

Sex und Erotik bei den Vorfahren der Inkas

Toll trieben es nicht nur die alten Römer, sondern auch die Ur-Amerikaner, die lange vor den Inkas in Peru lebten. Welche große Rolle Sex in ihrer Kultur spielte, ist Teil der Ausstellung „Das göttliche Herz der Dinge“ im Rautenstrauch-Joest Museum. Dort kann man endlich die komplette Sammlung altamerikanischer Kunst sehen, die das Ehepaar Peter und Irene Ludwig 1983 dem Museum geschenkt hat.

Als „klein, aber fein“ bewertet Kuratorin Anne Slenczka die Sammlung, die aus 216 Objekten besteht: Vorwiegend rituelle Geräte aus Ton, Keramik, aus Gold und Edelsteinen, Menschen- und Tierfiguren, Götterfiguren, Masken, Totentücher, Schmuck, schwere Architekturteile von Tempeln und Palästen. Sie stammen aus Mittel und Südamerika, decken einen Zeitraum von etwa 1.200 vor bis 1.550 nach Christus ab. Alles zeugt von größtem Geschick der Handwerker in den untergegangenen Kulturen der Mayas und Azteken, der Olmeken oder Inkas.

Dass den Ludwigs auch einige Fälschungen in die Sammlung gerieten, stellte sich erst im Rahmen der langjährigen Vorbereitungen für diese Ausstellung heraus. Denn bisweilen gingen die Fälscher oft äußerst geschickt vor: Sie zermahlten die Scherben von Fundstücken und formten daraus Neues. Mit gängigen Material-Zeitbestimmungsmethoden ist dies nur schwer zu entdecken.

Problematisch bei vielen Objekten – nicht nur in der Ludwig-Sammlung – ist, dass die Fundorte unbekannt sind. So ist viel Forschung nötig, um sie exakt zuordnen zu können. Hilfreich waren dabei Fortschritte bei der Entzifferung der Maya-Schrift. So konnte nun bei einem großen Becher der Verwendungszweck abgelesen werden: Er diente als Gefäß für einen kräftigenden Maistrunk.

Und wie war das nun mit dem Sex und den Inkas? Sex war für sie eine Kommunikation zwischen den Menschen, den Ahnen und den Göttern. Auch in der Medizin wurde er eingesetzt. Und wie das nun zwischen Frau und Mann vonstatten ging, stellen die kleinen Tonfiguren in aller Deftigkeit dar. (js)

„Das göttliche Herz der Dinge Altamerikanische Kunst aus der Sammlung Ludwig“ – bis 3. März 2013, Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33 (Am Neumarkt), Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Eintritt (nur Sonderausstellung) 6/4 Euro, Kombiticket 10/7 Euro, Katalog 29 Euro, umfangreiches Begleitprogramm.

Mehr zum Rautenstrauch-Joest Museum

Onlinespiele

teaser_big_bubbles.jpg
Schießen Sie Ihre Bubbles auf mindestens zwei gleichfarbige Blasen und bringen Sie diese zum Platzen. Achtung! Suchtgefahr!   Jetzt Bubbles spielen!
spiele_exchange_classic_screensh_600.jpg
Bilden Sie Reihen aus mindestens drei Steinen. Wenn Sie es schaffen, vier oder fünf Steine miteinander zu kombinieren, bekommen Sie mächtige Bonussteine!  Jetzt Exchange Classic spielen
spiele_mahjong-koelsch-foto_225.jpg
Mahjong op kölsche Aat - können Sie alle Steine entfernen? Mit Dom, Rhein, Karneval und Halver Hahn.  Mahjong spielen