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Von Brecht bis Euripides

Schauspiel Köln: 17 Premieren in der neuen Spielzeit

In der letzten Spielzeit vor der Sanierung des Schauspielhauses bietet Intendantin Karin Beier gleich 17 Premieren - drei mehr als in der laufenden Spielzeit. Eröffnet wird die Saison mit einer Produktion über "Demokratie in Abendstunden".

Demokratie ist das zentrale Thema des Kölner Schauspiels in der kommenden Spielzeit. „Hier haben wir eine Vertrauenskrise, eine Überforderung der Politik, während in Nordafrika Menschen ihr Leben für die Demokratie einsetzen“, erläuterte Intendantin Karin Beier am Mittwoch das Programm. Und wartete gleich mit einer Überraschung auf: Elfriede Jelinek wird wieder einen Beitrag dazu leisten, obwohl sie eigentlich nicht mehr fürs Theater schreiben wollte.

Darin wird es um Fukushima gehen, so Beier. Der Text ist Teil der Produktion „Demokratie in Abendstunden“, bei der die Hausherrin selber Regie führen wird und mit der am 20. September die Spielzeit eröffnet wird. Außerdem wird sie Maxim Gorkis „Die Letzten“ inszenieren, ein Stück, in dem die Kinder ihre Eltern nach deren Verantwortung für die Gewaltherrschaft des zaristischen Russland fragen.

Beschäftigung mit Köln

Ein zweiter roter Faden durch die nächste Spielzeit ist die Beschäftigung mit Köln. Hier adaptiert man ein Projekt, das schon in Berlin und Wien stattfand: In „100 Prozent Köln“ sollen 100 repräsentative Kölner Bürger und Bürgerinnen das Bild der Stadt wiedergeben. Mit „Rheinpromenade“ des Kölner Dramatikers Karl Otto Mühl wird ein Erfolgsstück der 1970er Jahre wiederbelebt. In der „Goldveedelsaga“ soll das Publikum auf einem Platz an der Krefelder Straße dessen Umgang als „Hörspiel“ erfahren.

Fortgeführt werden erfolgreiche Programmpunkte wie die Streitbar, Planet Kultur oder die Zusammenarbeit mit Lit.Cologne oder den „Rheinischen Rebellen“. Insgesamt wird es 17 Premieren geben, drei mehr als in dieser Spielzeit. Dazu gehören u.a. Bert Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, Heinrich von Kleists „Das Erdbeben in Chili“, Fjodor Dostojewskis „Der Idiot“ und „Die Phönizerinnen“ nach der antiken Tragödie von Euripides. Mit vier Gastspielen kommen auch die Tanzfreunde nicht zu kurz. Für Kinder (und Erwachsene) hat im November die Köln-Genter Koproduktion des Singspiels „Hänsel und Gretel“ Premiere.

Spielzeit endet im Mai

Dabei wird die Spielzeit deutlich kürzer sein, sie geht schon Ende Mai 2012 zuende. Bis Ende Juni muss dann das Schauspielhaus für die Sanierung „leergeräumt“ werden. Im Herbst beginnt die neue Spielzeit dann im Interimsquartier „Expo XX!“ am Gladbacher Wall.

Wann Beier nach Hamburg gehen wird, ist noch unklar. Sie hofft, dass spätestens in diesem Sommer ihre Nachfolge geregelt wird. „Was ich bisher gehört habe, klingt vielversprechend“, deutete sie an. Von ihrem Nachfolger oder Nachfolgerin hängt es dann ab, ob sie schon 2013 oder erst 2014 in die Hansestadt wechselt. Von einer Doppelintendanz Köln-Hamburg, die sie für eine Übergangszeit angeboten hat, ist sie inzwischen vorsichtig abgerückt. (js)

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