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R'nB-Star in der Lanxess-Arena

Rihanna fährt schweres und heißes Geschütz auf

Sie ist zwar erst 25 Jahre alt, doch die Welt liegt ihr zu Füßen, auch in der Lanxess-Arena: R'nB-Star Rihanna lässt sich bei ihrem Konzert nicht lumpen, packt die große Licht- und Flammenshow aus - Sex und Erotik inklusive.

In jüngster Zeit machte sie hauptsächlich durch Schlagzeilen wie "Rihanna präsentiert Drogen-Fotos", "Rihanna schlägt Fan mit dem Mikro ins Gesicht" und  "Ist Rihanna etwa schwanger?" von sich reden. Dass sie eigentlich Sängerin und Musikerin ist, auch eine Art Showgirl, das kam bei der Berichterstattung über die 25-jährige aus Barbados etwas kurz. In der Lanxess-Arena blieben am Mittwochabend Skandale allerdings aus - das erste von zwei Konzerten Rihannas in der Arena war ein voller Erfolg, Musik und Spektakel um die Sängerin Rihanna herum war das Gebot der Stunde - Sex und Erotik aber auch.

15.700 Zuschauer feiern ihren R'n'B-Star lautstark und frenetisch - das Konzert ist ausverkauft. Und so wird es auch am Donnerstagabend sein, wenn Rihanna das zweite Mal in Köln auf der Bühne steht, bevor sie zwei weitere Deutschlandkonzerte in Berlin und Hannover gibt. Während sie bei einigen vorherigen Konzerten ihrer "Diamonds World Tour" mit reichlicher Verspätung auf die Bühne kam - im walisischen Cardiff zwei Stunden - ist Rihanna in der Arena pünktlich - fast.

"Das lauteste Publikum, das ich jemals hatte"

Nur eine Viertelstunde später als vorgesehen kommt sie langsam auf die Bühne -fast schon ein wenig demütig steht und kniet sie in langer schwarzer Robe. Die ersten Takte reichen aus, um die Zuschauer in Rage zu bringen. Das wird belohnt: "Ihr seid das lauteste Publikum, das ich jemals hatte", feuert Rihanna die kreischenden Kölner an. "Je lauter ihr seid, desto mehr liebe ich euch". Das Gejohle der meist weiblichen Fans zwischen 15 und 25 Jahren steigert sich.

Wenige Minuten später ist jedoch Schluss mit der Schamhaftigkeit: Flugs reißt sie sich die Robe herunter, zum Vorschein kommen Lack und Leder in Schwarz und Gold. Bei jedem Bekleidungswechsel - fünfmal verpackt sie sich in neue, knappe und erotische Outfits - fragt sich der Zuschauer, ob das noch steigerungsfähig ist. Oft genug ist es das: leistenlange weiße Schaftstiefel sehen ganz schön verrucht aus, Leder in rot und gelb verleiht Boxenluder- oder Grid-Girl-Charme und der sehr, sehr knappe Glitzermini gibt viel Sicht auf den ebenso glitzernden Slip frei.

Von den Tribünensitzen gerissen

Musikalisch kommt zu Beginn des Konzerts wenig. Zuerst präsentiert sie die Songs ihres neuen Albums "Unapologetic" und lässt dabei hauptsächlich die Technik und die Backgroundsänger für sich arbeiten. Erst bei den großen Balladen hört man sie wirklich singen - zuvor hat man sich bereits mehrfach gefragt, woher die Musik in diesem Moment kommt, wo der Sänger mit der tiefen Stimme ist. Den Zuschauern ist das egal, sie sind gekommen, um Party zu machen, als große Kulisse dazu gibt es überbordende Videospielereien, Flammensäulen und reichlich Laser -  schweres Showgeschütz also. Kaum dass Rihanna ihren Superhit "We Found Love" beginnt, rasten nahezu alle in der Halle aus - selbst das gesittete Publikum auf den Tribünen reißt es von den Sitzen.

Als sie dann während des Songs "S&M" von der Bühne zu den Fans steigt, die jubelnden Zuschauer in der ersten Reihe abklatscht, hat sie das Publikum endgültig auf ihrer Seite. Anders als in Birmingham, wo sie einem anscheinend allzu aufdringlichen Fan einen derben Schlag mit dem Mikrofon versetzte, herscht bei dieser von Rihanna inszenierten Fannähe eitel Sonnenschein - alle strahlen und freuen sich.

Leiser Abschied ohne das ganz große Kino

Im glitzernden Silberoutfit gibt es nach gut eineinhalb Stunden zwei Zugaben - diesmal steht sie alleine auf der Bühne, das große Brimborium wie Flammensäulen, Bilderrausch auf den vielen LED-Elementen und funkelnde Laserkegel bleiben außen vor. Zuerst die Ballade "Stay", dann - passend zum Tournamen - den Song "Diamonds". "Bei meiner World Diamonds Tour geht niemand nach Hause, bevor er nicht diesen Song gehört hat", entlässt die Sängerin ihr Publikum und wünscht - ganz höflich und brav winkend - noch eine gute Nacht. (hl, dpa)

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