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koeln.de

Bill Kaulitz im Interview

Tokio Hotel versprechen Kölner Konzert mit „geträumten Songs“ und „Zirkusshow“

33 Konzerte stehen für Tokio Hotel im Frühsommer an, Deutschlandauftakt ist in Köln. Im Interview verspricht Bill Kaulitz den Fans geträumte Songs, viel Visuelles und nie Gehörtes.

Zuerst kommt Brexit-Europa, London ist angesagt. Das war’s dann aber auch schon mit England und der Insel, wenn Tokio Hotel auf ihrer „Melancholic-Paradise“-Tour 2019 durch nahezu ganz Europa reisen und Konzerte geben. Die ersten, die nach den Briten zu sehen und zu hören bekommen, was Bill und Tom Kaulitz, Georg Listing und Gustav Schäfer live auf den Bühnen servieren, das sind die Kölner Fans. In der Domstadt nämlich, im E-Werk, steht am 30. April das erste von 32 Konzerten auf dem Kontinent an.

Und dort, in der Halle in Köln-Mülheim, können sich die Fans – mehrheitlich weiblich – auf ganz schön was gefasst machen: „Tokio Hotel ist sehr visuell. Tokio Hotel ist immer wie eine Zirkusshow. Die Fans sollen nach Hause gehen und ein Erlebnis gehabt haben, nicht nur ein Konzert“. Die Bühne werde zu jedem Song anders aussehen, so verrät es Sänger Bill Kaulitz im Interview mit koeln.de.

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Dass Tokio Hotel für ihr Konzert nicht nur optisch so manche Überraschung in petto haben, das will Bill ebenfalls nicht geheim halten: „Wir haben Lieder von vor 15 Jahren ebenso dabei wie neue – und wir haben Songs dabei, die wir live erstmals spielen, die noch gar nicht veröffentlicht sind.“ Da kann man sich ja als Fan in Köln schon mal wirklich drauf freuen, Tokio-Hotel-Songs zu hören, die ihre Deutschlandpremiere feiern.

Auf Englisch und Deutsch über Berlin

 

Zu diesen gehört ein ganz spezieller, einer mit einer sehr seltsamen Entstehungsgeschichte, berichtet Bill. „Ein Song ist dabei – das kann ich schon verraten – den Tom geträumt hat. Eines Morgens rief er mich an und sagte: ‚Du musst schnell ins Studio kommen, ich habe einen kompletten Song geträumt, den wir genauso aufnehmen müssen‘“. Gesagt, getan – nun ist es da, das Lied über die Stadt Berlin, das Lied mit Strophen auf Englisch und Refrain auf Deutsch.

Dass Tokio Hotel durchaus auch für Ungewöhnliches gut sind, haben die Musiker mit „When it rains it pours“ bewiesen. Wer nach der Veröffentlichung des Synthiepopdanceohrwurms „Melancholic Paradise“ auf weiteres Material mit viel digitalem Background rechnete, der musste erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass die Band auch anders kann: eine sehr bluesrockige Nummer ist’s nämlich geworden. Eine Nummer, die fast nicht im Tokio-Hotel-Repertoire gelandet wäre: „Als wir die Nummer geschrieben hatten, überlegten Tom und ich, ob wir den Song selber spielen oder einem anderen Künstler überlassen sollten. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob mir das Lied überhaupt steht. Tom allerdings liebt den Titel und wollte ihn unbedingt selbst spielen“, gesteht Bill.

Bis all das, was sich Bill, Tom, Georg und Gustav für ihre Fans und die Konzerte ausgedacht haben, letztlich reif für die Bühne ist, ist viel Arbeit nötig. „Wir sind jetzt in der heißen Phase der Tourvorbereitung“, sagt Bill. „Wir müssen Songs proben, die wir als Band noch nie zusammen live gespielt haben. Das ist schon ein bisschen absurd: wir haben ein gemeinsames Lied, doch es fehlt uns das Gefühl, dies live auf der Bühne zu spielen.“

Kölner Bootshaus muss außen vor bleiben

Damit die Fans in Köln, in London, in Leipzig oder in Kiew eine perfekt aufspielende Band erleben, achtet Bill auch über das Musikalische hinaus darauf, das alles glatt läuft: „Ich gehe vor und während der Tour nicht mehr feiern, lebe viel gesünder, habe einen festen Plan mit Inhalieren, Vitaminen, Medikamenten. Ich stelle meinen Körper darauf ein, drei Monate lang gesund bleiben zu müssen.“ Außerdem herrscht für ihn Rauch- und Alkoholverbot – „Rock’n’Roll ist das nicht“, stellt er ein wenig wehmütig fest.

Schade dann natürlich auch für ihn, der selbst gerne ausgeht und feiert, dass er so nicht in den Genuss von Deutschlands Topclub Nummer eins kommt: das Bootshaus in Köln-Mülheim, quasi nur einen Steinwurf vom Tokio-Hotel-Auftrittsort E-Werk entfernt. „Ach, ich kenne das Bootshaus gar nicht, ich bin so selten in Köln. Ich wünschte, wir könnten da nach dem Konzert hingehen. Aber das ist ganz am Anfang der Tour – da darf ich in keinem Fall abstürzen“. Na gut, dann muss Bill doch bis zum 20. Juni warten; nach dem letzten Konzert der Tour in Moskau kann wieder das tun, was er so gerne tut: „richtig lange feiern, bis die Sonne aufgeht!“. (Das Interview führte Helmut Löwe; Fotos: Helmut Löwe)

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