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Konzert am 11.11.

Metallica und Lou Reed feierten keine Karnevalsparty

In Köln wurde am 11.11. nicht nur Karneval gefeiert: In einem Radiokonzert für 1Live präsentierten die Metallegende Metallica und Ex-Velvet-Underground-Sänger Lou Reed Stücke aus ihrem gemeinsamen Album Lulu, das von der gleichnamigen Figur des Dichters Frank Wedekind inspiriert wurde.

Von Michael Bosse

Dass Lou Reed und Metallica ausgerechnet am 11.11.2011 ihr Konzert in Köln geben, ist vermutlich nur Zufall. So mancher hartgesottene Kuttenträger mag den gemeinsamen Auftritt des Avantgardemusikers mit der berühmtesten Metallband aller Zeit vielleicht auch als Karnevalsscherz ansehen - doch für die rund 400 Gäste des von 1Live übertragenen Radiokonzerts zählen diese Bedenken an diesem Abend nicht. Als die fünf Heroen um Punkt 21.00 Uhr die Bühne betreten, werden sie gefeiert wie Heilsbringer.

Für eine gute Stunde geben Lou Reed und Metallica eine Kostprobe ihrer gemeinsamen Arbeit und spielen eine Hand voll Songs von ihrem gerade erschienen Album "Lulu". Die Lieder hatte der mittlerweile 69-jährige Reed eigentlich für eine Theaterinszenierung von Frank Wedekinds Tragödien "Erdgeist" und "Die Büchse der Pandora" geschrieben, aber dann drängte es ihn doch zur musikalischen Umsetzung: Und die fand er bei den Mannen von Metallica. Eine der vermutlich ungewöhnlichsten musikalischen Kooperationen der letzten Jahre.

Reed sucht die passenden Musiker

Doch für Reed ist die Zusammenarbeit mit Metallica nur konsequent, er sei auf der Suche nach jemandem gewesen, der die Musik zu "Lulu" liefert. "Ich hatte es in meinem Kopf, aber ich hatte keine Leute, die es spielen konnten", sagt er in einem Interview zwischen den Stücken. Erst Metallica habe ihm diese Basis geliefert - die Zusammenarbeit sei so gewesen, "als wenn man mir einen Porsche oder einen Ferrari zum Spielen gegeben hätte", berichtet er.

Die meisten Besucher in Köln sind am diesem Freitag ohne Zweifel wegen Metallica gekommen, die Zeiten von "Velvet Underground" und Lou Reed liegen für viele zu weit weg. Mit Verzückung wird jede Geste von Gitarrist und Co-Sänger James Hetfield ans Publikum aufgenommen: die Grüße ins Publikum, der Small-Talk zwischen den Stücken. Auch wenn Hetfield an diesem Abend nicht den Hauptpart spielt, bleibt er doch die Stimmungskanone.

Reed gibt dagegen die Rolle des eher introvertierten Rhapsoden. Im rechten Winkel steht er zu seinen vier Mitstreitern und lässt sie sich im Hintergrund austoben. Die eher rezitierten Texte selbst sind kaum zu verstehen, dazu treibt der Sound der Band einfach zu sehr nach vorne. Deutlicher werden die Texte erst, wenn Hetfield mit seiner kräftigen Stimme Unterstützung gibt - die Zuschauer quittieren dies mit Extra-Applaus.

Ein bisschen erinnert Reed dabei an einen Onkel, der seine Neffen zum gemeinsamen Musizieren einlädt und nun gespannt abwartet, was der 20 Jahre jüngere Nachwuchs mit seinen teuren Instrumenten da so raushaut. Zum Publikum selbst sucht er - anders als Hetfield oder Drummer Lars Ulrich - kaum Kontakt. Immerhin: Ein paar Komplimente an Hetfield teilt er gerne aus.

"Wir sind Reisende"

Dass sich nicht alle Metallica-Fans mit dieser Art von Kooperation anfreunden können, ist für Hetfield okay. Dann sollten sie eben die anderen Alben hören, sagt er. "Wir sind Reisende. Ich mag es nicht, in eine Schublade gesteckt zu werden." Ob sich die Band immer wieder selbst erfindet - diese Frage ist ihm zu akademisch. "Wir sind eben Metallica!" Die Fans hören es mit Begeisterung.

Trotz der guten Zusammenarbeit: Eine Tour mit Lou Reed und Metallica sei derzeit nicht in Planung, gesteht Drummer Ulrich. Man sei jetzt erst einmal damit beschäftigt, das "Lulu"-Album zu promoten. Wenn die Resonanz überall so positiv wie in Köln ist, wird sich das Quintett die Sache mit der Tour vielleicht noch einmal überlegen. (dapd-nrw)

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