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Samstag am Rhein

Kölner Lichter: 20.000 Raketen, eine Million Besucher

Von Sebastian A. Reichert

„Wir sind heiß. Zehn Pyrotechniker warten darauf, loslegen zu können“, sagte der Chefpyrotechniker der „9. Kölner Lichter“, Georg Alef, bei der Vorstellung des Programms unter dem Motto "Cinema Colonia". Im Vergleich zu der bisherigen Veranstaltungsfläche vor der Altstadt können zwischen Hohenzollernbrücke und Zoobrücke am Samstag, 11. Juli, dreimal so viele Besucher das Feuerwerk beobachten.

„Bisher habe ich allen, die Platzangst haben, immer geraten, sich das Feuerwerk im Fernsehen anzuschauen. Nun können alle nach Köln kommen und sich live das Feuerwerk ansehen“, freut sich Veranstalter Werner Nolden, der aufgrund der vergrößerten Fläche nun auch hofft, niemand mehr abweisen zu müssen. Das ist in den vergangenen Jahren relativ häufig vorgekommen.

Bildergalerie: Die Kölner Lichter 2009

Bildergalerie: Kölner Lichter 2008

Bildergalerie: Kölner Lichter 2007

Die Lage zwischen der Deutzer- und der Hohenzollernbrücke, wo die „Kölner Lichter“ bisher gezündet worden sind, bezeichnete Nolden zwar als „schönsten Platz Kölns“, der aber sicherheitstechnisch ungenügend sei. Das sei so, als ob ein WM-Endspiel nicht im Rheinenergie-Stadion stattfinde, sondern stattdessen im Sportpark Höhenberg. Aufgrund der mehrjährigen Bauarbeiten am Deutzer Rheinufer werden die „Kölner Lichter“ auch in den nächsten vier, fünf Jahren am neuen Standort stattfinden, so Nolden.

Der Schiffskonvoi, bestehend aus rund 50 festlich beleuchteten Schiffen, wird sich nach Veranstalterangaben ab 21.50 Uhr aus Porz kommend, in Richtung Innenstadt bewegen. Die Fahrt wird begleitet von sechs Begrüßungsfeuerwerken und zwei bengalischen Ausleuchtungen auf einem Kranhaus und dem DEVK-Gebäude. Gegen 22.30 Uhr wird der Konvoi die Innenstadt passieren. Zur Begrüßung der Schiffe wird das Tanzbrunnen-Feuerwerk vom Rhein aus geschossen. Schon dabei wird eine 13-minütige Melodie synchron zur Pyrotechnik die Besucher unterhalten.

Das 25-minütige musiksynchrone Haupt-Höhenfeuerwerk wird gegen 23.30 Uhr von zwei Schiffen aus in Höhe des Tanzbrunnens von der Rheinmitte aus gezündet. Mit 192 Metern Länge ist die „Columbia 1“, eines der Schiffe, von dem das Feuerwerk gezündet wird, fast doppelt so lang, wie die im vergangenen Jahr eingesetzten Schiffe. So seien Effekte möglich, die bisher nicht realisiert werden konnten, erklärte Chefpyrotechniker Alef: „Feuerwerk lebt von Veränderungen.“4,7 Tonnen Feuerwerkskörper werden allein bei dem Hauptfeuerwerk gezündet, dazu kommen 1,3 Tonnen für die kleineren Begleitfeuerwerke,

Ab Montag bauen die Organisatoren fünf Tage lang Tribünen und Absperrungen auf. Etwa 1000 Helfer und Ordner werden bei der Veranstaltung am Samstag im Einsatz sein, erklärte Nolden. Laut dem Veranstalter sei mit dem Umzug zwischen die Bastei und den Tanzbrunnen ein großer Aufwand verbunden gewesen. Etwa 100.000 Euro Mehrkosten seien entstanden. 1,2 Millionen Euro kosten laut Nolden die „9. Kölner Lichter“. Das Feuerwerk an sich sei dabei gar nicht so teuer, so der Veranstalter.

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9. Kölner Lichter: Musikprogramm, "Klee"- und "Höhner"-Auftritt, Kartenverkauf
9. Kölner Lichter: Sicherheitsmaßnahmen, Sperrungen, Parkplätze

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