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Steppen, Tango, Flamenco & Co.

Heartbeat of Home - wenn Tanz ganz viele Heimaten hat

Heartbeat of Home ist eine Nachfolgeshow des Stepptanzknallers Riverdance. Nicht nur das - zum irischen Stepptanz gesellen sich ganz viele andere Tänze und Rhythmen. Dieser Herzschlag hat viele Heimaten.

Da, wo Heartbeat of Home draufsteht, da war mal Riverdance drin. Denn die neue Tanzshow Heartbeat of Home, die in der Kölner Lanxess-Arena nach dem Start in Chemnitz ihre Tour durch Deutschland fortsetzte, stammt von den Riverdance-Produzenten. Der irische Stepptanz - in Riverdance faszinierend für die ganz große Bühne umgesetzt - hat in der neuen Show eine Menge tänzerische Begleitung gefunden. Flamenco, Salsa, Hip-Hop, Tango, Ballett gesellt sich dazu, irische Tin-Whistle, Fiddle und Bodhrá, die irische Handtrommel, werden nun von kubanischen, spanischen und afrikanischen Rhythmen begleitet. Der Herzschlag der Heimat ist so der Herzschlag sehr vieler Heimaten.

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Die Tänzer setzten in der Arena die vielen Elemente technisch ausgezeichnet um, zeigten in Einzel-, Paar und den Gruppenszenen enormes Können und beeidruckende Präzision. In fröhlichen Momenten bunten Spaßes ebenso wie in intimen Momenten stiller Zweisamkeit. Die Musiker, rechts und links an der Bühne positioniert, waren erstaunlich multiinstrumental: Saxophon, Tin-Whistle und Keyboard - alles aus einer Hand; wer Trompete spielt, der kann auch Posaune, Konga und Akkordeon. Trotz der großen Perfektion der Protagonisten sprang der begeisterte Funke nur vereinzelt ins Publikum über. Warum nur?

Der Besucher, in dessen Kopf noch der Eindruck der großen und wuchtigen Massentanzszenen von Riverdance schwebte, der war ob der Vielfalt der Tanzstile wohl etwas überfordert. Vielleicht auch wegen der schnellen Abfolge von Tanz- und Musikstilen in unterschiedlichen Szenerien, optisch in Szene gesetzt durch Videoanimation im Bühnenhintergrund.

Von der Bronx auf den Wolkenkratzer in die Wüste

 

Eben noch befand sich der Zuschauer in der Bronx und fühlte sich ein bisschen wie in moderner "West-Side-Story". Dann ging es für ihn hoch hinaus zu steppenden Tap-Dancern auf einem New Yorker Wolkenkratzer. Im nächsten Moment schwebte man lediglich musikalisch begleitet durch die Wüste Arizonas bevor man sich ruckzuck im tangotanzenden Lateinamerika wiederfand. Ein roter Faden, der die Tanzszenen miteinander verbindet, war nur sehr schwer zu erkennen.

Mit welcher Erwartung die meisten Besucher gekommen waren - nämlich mit der, einen riverdanceähnlichen Nachfolger von Riverdance zu erleben - mag man daran ersehen, dass genau jene schwungvollen, dynamischen, lautstarken und mit stakkatohafter Präzision ausgeführten Stepptanznummern den größten Applaus einfuhren. Wenn der Herzschlag halt ein paar Heimaten zuviel auf einmal hat, dann fühlt man sich nur schwerlich daheim. (Foto oben: Helmut Löwe, Foto unten: Riverdream Productions Limited)

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