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koeln.de

Gamescom

KVB gerät wegen Panzer-Werbung in die Kritik

Panzer auf einem Schlachtfeld zieren derzeit großflächig Straßenbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Eine Werbung anlässlich der Spielemesse Gamescom, durch die das Unternehmen in eine Grundsatzdiskussion geraten ist. Trotzdem will die KVB an der Werbung weiterhin festhalten.

Vom 18. bis 21. August findet in Köln mit der Gamescom die größte Spielemesse der Welt statt. Seit einigen Wochen sind aus diesem Grund vermehrt Werbeplakate für Computer-Spiele im Stadtraum zu sehen. So auch bei den Kölner Verkehrs-Betrieben, auf deren Straßenbahnen seit Anfang August eine Werbung des englischen Spieleherstellers Wargaming.net für Aufsehen sorgt.

"World of Tanks" heißt das Spiel, für das derzeit mit einer Grafik, die mehrere Panzer auf einem Schlachtfeld zeigt, ganzflächig auf zehn Straßenbahnen der Kölner Verkehrsbetriebe geworben wird.

Seitdem die Straßenbahnen im August ihren Betrieb aufgenommen haben, gehen bei den KVB vermehrt Beschwerden von Bürgern ein, die in der Werbemaßnahme eine kriegsverherrlichende Darstellung erkennen. Auch in der Politik wird bereits diskutiert. So machte unter anderem Kirsten Jahn von den Grünen ihrem Unmut über eine weiteren Werbemaßnahme auf der Gamescom breit, bei der ein originaler Kampfjet aus dem Jahr 1955 ausgestellt wird (koeln.de berichtete).

Grenze überschritten

"Ich finde es überhaupt nicht gut, dass eine Plattform für Werbung mit Kampfjets geschaffen und somit eine Verharmlosung von Kriegsspielen ermöglicht wird" so Jahn gegenüber dem WDR. "Dieser Kampfjet ist nie gebaut worden um Spiele zu bewerben, sondern um Menschen zu töten - und das ist das Erschreckende an der Sache. Es wurde eine Grenze überschritten zwischen dem, was Jugendliche sehen sollten und was nicht."

Bei der KVB habe es nach den Reaktionen interne Absprachen mit der Kölner Außenwerbung (KAW) gegeben, sagte KVB-Pressesprecher Stephan Anemüller gegenüber koeln.de. Die KAW sei Entscheidungsträger für Werbeaufnahmen bei der KVB und habe das Spiel im Vorfeld geprüft. Das Game sei von der freiwilligen Selbstkontrolle der Computer-Spiele-Branche nicht beanstandet worden, weshalb man sich dazu entschieden habe, die Werbung weiter bis zum Ende der Gamescom zu zeigen.

Bei der KVB selbst würde man die Werbung nicht gut finden. "Bei uns die Sensibilität für das Thema gewachsen" sagt Pressesprecher Stefan Anemüller. "Wir hoffen, dass das in Zukunft bei allen Beteiligten der Fall ist." (rg)

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