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Nachwuchskunst und Etabliertes

Art.fair 21 bringt frischen Wind in die Kunstszene

Skulpturen, Malerei und Performance: Am Mittwoch öffnet die Art.fair 21 in den Messehallen der Expo XXI zum siebten Mal ihre Türen für Fans zeitgenössischer Kunst - und präsentiert sich innovativ und frisch. Doch die Wirtschaftskrise geht auch an den Galerien nicht spurlos vorbei.

Von Julia Schmitz

Immer wieder stößt die junge Frau spitze Schreie aus. Ihre Nachbarin bohrt mit einem Schraubenzieher in den Augen einer Puppe herum. Nebenan wirft jemand Tischtennisbälle in eine Toilettenschüssel. Sie alle sitzen in kleinen Käfigen, gefangen in ihren sich ständig wiederholenden Bewegungen. Ist das noch Kunst?

"Wir wollen den Betrachter provozieren", erklärt Initiator Stefan Kaluza, der auf der Messe zum ersten Mal seine Performance "Blauhaus"präsentiert,"und den Menschen aufzeigen, wie gefangen sie sich in den alltäglichen kleinen Zwängen befinden."

Bildergalerie: Das erwartet Sie auf der Art.fair 2009

Gefangen sind auch die zahlreichen Anzugträger, ist der chinesisch-stämmige Jin-Ho Heo überzeugt, dessen in liebevoller Detailarbeit angefertigte Holzfiguren den Stand des Projektraum Knut Osper bevölkern. Um den grimmig drein schauenden Business-Mann zum Lächeln zu bringen, hat der Künstler ihm deshalb einen bunten Lolli in die Hand gesteckt. Wie als provozierende Antwort steckt ein paar Schritte weiter ein Holzmädchen von Yasam Sasmazer die Zunge heraus.

Auch durch die weiteren Kojen der 62 teilnehmenden Galerien weht ein ungewöhnlich frischer Wind: Nur wenige der prominenten - und dementsprechend teuren - Altmeister der Kunst finden sich hier, gelegentlich ein Sigmar Polke oder sogar ein Andy Warhol. Der Schwerpunkt scheint in diesem Jahr auf den Werken noch nicht etablierter, dafür aber ebenso begabter Nachwuchskünstler zu liegen - im Prinzip ein gewagtes Unterfangen, bekommen doch gerade die Galeristen die Wirtschaftskrise stark zu spüren.

Die Art.fair 21 muss ihr Geld ebenfalls zusammenhalten. Direktor Walter M. Gehlen zeigt sich jedoch optimistisch: "Die Art.fair hat in ihrem siebenjährigen Bestehen Veränderungen immer als eine Chance gesehen." Gemeinsam mit Yasha Young, Kuratorin der Strychnin Galerie und Beiratsmitglied der Art.fair 21, tüftelt er vielmehr schon an einem neuen Projekt: Unter dem Titel "Bloom" sollen verschiedene Sparten der Kunst wie Literatur, Film und Design zu einem aufregenden Mix verschmelzen. Denn, so betont Young, in der Kunstwelt sei man stets auf der Suche nach dem nächsten ganz großen Ding.

Die Art.fair 21 läuft noch bis zum 1. November in den Hallen der EXPO XXI und ist täglich von 13 bis 21 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12,50 Euro sowie 9 Euro ermäßigt. Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen finden Sie unter www.art-fair.de

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