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koeln.de

„Made in Cologne“ stellt Produkte und Unternehmen vor

Was Köln in der Welt bekannt macht

Das gibt’s selten: Ein Katalog, der noch während der Ausstellung ausverkauft ist. Bei „Made in Cologne“ im Stadtmuseum war das so. Jetzt – drei Jahre später – erscheint die erweiterte 2. Auflage. Ein Überblick über 63 „Marken“ und Produkte, die den Namen Kölns in die Welt tragen – 38 mehr als im alten Katalog.

Entstanden ist so ein bunter Überblick. Jede Marke wird auf zwei, größere auch auf vier Seiten vorgestellt. Das Text-Porträt wird ergänzt durch Fotos und historische Werbebildern. Da gibt es ein Wiedersehen mit Willy Millowitsch und Nana Mouskouri. Was die beiden verbindet? Der Schauspieler warb mit Sohn Peter im Fernsehen für die Margarine, aus Mouskouris Hit „Guten Morgen, Sonnenschein“ wurde „Guten Morgen, Botteram“.

„Botteram“ ist heute Geschichte, dabei wurde sie in Deutschlands erster Margarinefabrik – 1871 in Nippes gegründet – produziert. Vergangenheit ist auch Clouth (Gummi) oder Orivit (Kunstgewerbe im Jugendstil); Overstolz (Zigaretten) und EMI (Schallplatten) stammen zwar aus Köln, haben sich aber längst von ihren Wurzeln entfernt.

Auf eine lange Tradition zurückblicken können Ford, REWE, Klosterfrau, die Deutz AG und Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrtsgesellschaft. Wer aber kennt die Wachsbleiche und Kerzenfabrik Joh. Schlösser GmbH? Sie konnte im Vorjahr ihr 250-jähriges Bestehen feiern.

 

Vor allem „jüngere“ Unternehmen und Produkte wurden neu aufgenommen: die Frauen-Zeitschrift „Emma“, die Condomi AG, die mit ihren Verhüterlis ein wirtschaftliches Auf und Ab und Auf erlebte, c/o pop, Saturn oder der Buchverlag Kiepenheuer & Witsch. Fehlen durfte auch die „Egetürk“-Wurst- und Fleischwarenfabrikation nicht, der „Sucuk-König vom Rhein“. 1972 vom Türken Burhan Öngören gegründet, produziert die Firma 150 Tonnen Fleischprodukte nach „halal“-Normen auch für den Export in arabische Staaten. Wer hätte gedacht, das dort nicht nur der Dom mit Köln verbunden wird.

Dem Dom und dem aktuellen Marketing-Konzept der Stadt sind zwei eigene Kapitel gewidmet. Übrigens: Schon im Mittelalter gab es einen Gütestempel für Waren aus Köln. (js)

Mario Kramp und Ulrich Soénius: „Made in Cologne – Kölner Marken erobern die Welt“ – Bachem Verlag, Köln 2015, 216 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, gebunden, 19,95 Euro. - bei amazon.de bestellen

Auch als E-Book erhältlich.

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