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Autofreier Tag

"Tag des guten Lebens" erobert Köln rund um den Ebertplatz

Nach Ehrenfeld, Sülz und Deutz sind jetzt Eigelstein- und Agnesviertel an der Reihe: Am 1. Juli steigt hier „Der Tag des guten Lebens“. Ein Tag, an dem Vereine, Initiativen und „normale“ Anwohner sich den öffentlichen Raum zurückerobern, sich kennen lernen und über eine „nachhaltiges“ Leben informieren können.

Die Entscheidung für diesen Veranstaltungsort fiel schon, bevor der Ebertplatz – sein Mittelpunkt – als gefährlicher „No go place“ ins Gerede kam. Als Motto haben die Organisatoren vom verein „agora“ diesmal „Das Köln, das wir wollen“ gewählt. Aktionen und Informationen sollen sich um Themen wie alternative Mobilität, „essbares Köln“ sowie Demokratie und Bürgerbewegung drehen.

 

Damit hat agora schon offene Ohren gefunden. So verlegte die „Offene Jazz Haus Schule“ ihr traditionelles Torburgfest auf diesen Tag. Auch der Bürgerverein Eigelstein ist – nach Jahren der Pause – wieder mit einem nicht kommerziellen Straßenfest dabei, will dafür auch die Weidengasse mit einem „Langen Tisch“ für Jedermann einbeziehen.

Trödeln mit geselligem Beisammensein

Wer mit eigenen Projekten mitmachen will, sollte sich bis zum 1. Juni anmelden (www.tagdesgutenlebens.de). Das kann auch ein einfaches Nachbarschaftsfrühstück auf der Straße sein. Angemeldet hat sich schon eine Gruppe, die mit selbstgemachten Puppen eine Muppet-Show darbieten will. Es gibt kleine Konzerte, Malaktionen und „trödeln mit geselligem Beisammensein“. In der Schillingstraße wird fairer Handel der Schwerpunkt sein, vor der Agneskirche geht es um Urban Gardening, um die Alte Feuerwache ist Demokratie und Bürgerbeteiligung das Thema.

agora geht von rund 60.000 Euro Kosten aus. Ein Großteil kommt von der NRW-Stiftung Umwelt und Entwicklung, die den Verein für seine gesamte Arbeit über zwei Jahre 130.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Die Stadt gibt 5.000 Euro, hinzu kommen zahlreiche Sponsoren, die sich mit den Zielen des Tages identifizieren.

Die bisherigen Tage des guten Lebens sind nicht ohne Folgen geblieben. So gibt es in Ehrenfeld regelmäßige, themengebunde Veedeltreffs. Eine Bürgerinitiative wünscht sich am Sonntag eine autofreie Venloer Straße und hat dafür schon 3.000 Unterschriften gesammelt. In Deutz hat sich eine Initiative für Urban Gardening gebildet.

Am 1. Juli wird das Gebiet zwischen Turiner und Riehler Straße im Osten und der Krefelder Straße und Bahnstrecke im Westen sowie vom südlichen Eigelstein bis Krefelder Wall und Weißenburgstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Bereits ab 7 Uhr gelten Halteverbote, ab 22 Uhr wrden die Straßen wieder freigegeben. (Foto: Screenshot Youtube/Agora Köln)

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