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Stiftung Stadtgedächnis

Spendenkampagne für Stadtarchiv

„Jedes Stück zählt – Retten Sie mit uns die Geschichte Kölns!“ – unter diesem Motto startet zum Monatsende eine große Plakataktion der Stiftung Stadtgedächtnis. Mit dem Motiv eines goldenen Puzzleteilchen sollen die Kölner zu Spenden zugunsten des Stadtarchivs animiert werden. Das braucht geschätzte 350 Millionen Euro, um die Dokumente zu restaurieren, die nach dem Einsturz vor über vier Jahren geborgen werden konnten.

Das Ziel der Spenden-Kampagne: 300.000 Euro jährlich. Regelmäßige Spender sollen in einen "Retterclub" aufgenommen werden und regelmäßig über die Fortschritte der Restaurierung informiert werden. "Jede kleine Spende ist willkommen", sagte Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Lafaire und betonte: "Jede Spende kommt 1:1 dem Archiv zu Gute.". Mit 50 Euro können zwei Restauratoren-Stunden bezahlt werden, für 10 Euro zwei Pinsel gekauft werden, rechnete Stadtarchiv-Direktorin Bettina Schmidt-Czaja bei der Vorstellung der Kampagne vor.

Es ist die erste große Kampagne, mit der sich die Stiftung, die Mitte 2010 gegründet wurde, an die Öffentlichkeit wendet. Lafaire begründete dies mit der Anlaufzeit, die nötig sei, um Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen. Von den knapp über drei Millionen Euro, die die Stadt als Anschubfinanzierung zur Verfügung stellte, seien bislang 1,2 Millionen ausgegeben. 150.000 Euro konnten als Spenden gesammelt werden.

Von diesem Geld wurde unter anderem ein Spezialfahrzeug gekauft, das die geborgenen Archivalien aus den derzeit noch 13 „Asyl-Archiven“ in ganz Deutschland zurück nach Köln bringt. Dies muss – so verlangen es die Versicherungen – „erschütterungsarm und klimaneutral“ geschehen. Die in Kürze anlaufende Plakatkampagne im Wert von 40.000 Euro kostet die Stiftung dagegen nichts.

Sie ist eine Spende der Kölner Stroer-Außenwerbung. 200 Plakate werden an Plakatwände geklebt, 700 an Litfaßsäulen. Auch Postkarten sollen aufgelegt werden. Geschäftsführer Alexander Stotz kann sich vorstellen, die Kampagne deutschlandweit auszudehnen. Immerhin sei man in 1.200 Städten vertreten. Und er hat eine Vision: „In jeder Stadt eine Straßenbahn mit dem Puzzle-Motiv.“.

Selbst Konrad Adenauer, Notar und als Spender schon direkt nach dem Einsturz dabei, unterstützt die Aktion. Dabei hielt sich der Historiker aus Leidenschaft mit der Kritik an der späten Gründung der Stiftung nicht zurück. Er erklärte auch, warum man überhaupt Spenden sammeln müsse. „Man kann nicht auf die Versicherungen warten. Noch steht der Schuldige nicht fest – das Archiv muss man aber jetzt restaurieren.“. Der erfahrene Rechtsanwalt ergänzt: „Man weiß nie, was Versicherungen am Ende zahlen.“.

Auf den Zeitdruck wies auch Schmidt-Czaja hin, sie nannte hier besonders die „alkalische Verstaubung“ der Archivalien. Beim Einsturz entstand Zementstaub, der sich auf die Dokumente legte und diese zu zerfressen droht. Diese müssen dringend „entstaubt“ werden, erst dann können sie restauriert und die Bruchstücke zusammengeführt werden. Wie die Teile eines Puzzles eben. Und wie viele (kleine) Spenden zu einem großen Betrag. (js)

Spendenkonto: Nr. 1931 1777 19 bei der Sparkasse KölnBonn, Bankleitzahl 370 501 98. Weitere Informationen: www.stiftung-stadtgedaechtnis.de

 

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