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koeln.de

Nach 1:1 gegen Augsburg

Ruthenbeck: "Das beste Spiel, seitdem ich hier bin"

Für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck war es das beste Spiel unter seiner Regie. Für die Tabelle bedeutete das 1:1 des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg dagegen keine nennenswerte Verbesserung. Da die Konkurrenten aus Bremen und Hamburg ebenfalls punkteten, beträgt der Kölner Rückstand zum Relegationsplatz weiterhin vier Zähler.

Von Tobias Gonscherowski

"Ich war eben beim Fernsehen und alle haben gesagt: Nur ein 1:1. Es war nicht nur ein 1:1. Das lasse ich so nicht stehen", bemühte sich Stefan Ruthenbeck darum, die erste Punkteteilung nach zuvor drei Siegen in Folge positiv darzustellen. "Wir haben den Gegner die ersten 55 Minuten und die letzte Viertelstunde hergespielt. Lasst uns nicht zu viel über die 20 Minuten dazwischen sprechen."

Nach Ansicht des Coaches lasse sich sehr gut auf diesem Spiel gegen "einen starken Gegner" aufbauen. "Es waren so viele gute Sachen dabei. Wir hatten einen flexiblen Spielaufbau und Tempowechsel im Übergang. Wir haben die Schnittstellen angelaufen. Wir haben Chancen aus dem Spiel kreiert, wir waren bei Standards gefährlich, die wir uns im Training erarbeitet haben. Ich sage, es war das beste Spiel, seitdem ich hier bin. Es war besser als gegen Gladbach oder Hamburg."

Damit hatte der 45-Jährige auch durchaus recht. Allerdings hätte bei einer so guten Partie auch gerne ein Dreier gegen einen an diesem Tag verwundbaren und auch eher durchschnittlichen Gegner herausspringen sollen. Denn um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, bedarf es eben weiterhin einer Aufholjagd, die möglichst nicht ins Stocken geraten darf. Es war die Chance da, auf nur noch zwei Punkte an den Relegationsplatz heranzurutschen. Die wurde verpasst.

Die Körpersprache ist ganz anders als in der Hinrunde

 

Doch noch bewegt sich der FC mit den sieben geholten Punkten aus den ersten drei Rückrundenpartien exakt in der von koeln.de zum Jahresbeginn aufgestellten 30-Punkte-Rechnung. Die Geißbockelf hat fast schon ein Viertel der vermutlich zum Klassenerhalt erforderlichen Punktezahl eingefahren. Der Trend ist eindeutig positiv, die Körpersprache der Mannschaft nicht mehr mit den zaghaften Auftritten der ersten Saisonhälfte zu vergleichen.

"Jeder Punkt ist wichtig", sagt auch Timo Horn. "Wir haben mit Augsburg gegen eine Mannschaft gespielt, die für ihre Verhältnisse eine sehr gute Saison absolviert. Sie sind gefestigt und eingespielt. Die muss man erstmal am Rande einer Niederlage haben. Das hatten wir. Leider hat es am Ende nicht ganz zum Sieg gereicht." Wie schon im Derby gegen Gladbach verfiel der FC nach rund einer Stunde in eine Passivität, die der FCA zu nutzen wusste.

"Dann sind wir ein bisschen eingeschlafen"

"Dann sind wir ein bisschen eingeschlafen. Wir kamen nicht richtig raus", fand FC-Innenverteidiger Frederik Sörensen. "Nach dem 1:1 sind wir wieder aufgewacht und haben versucht, das 2:1 zu machen. Aber leider hat es nicht gereicht. Das Spiel hätte auch anders ausgehen können, Augsburg hat sehr stark gekontert. Ein Punkt ist aber in Ordnung."

Obwohl der FC nach Meinung von Stefan Ruthenbeck "in der Klarheit der Möglichkeiten einen Tick qualitativer" war, gelang aus dem Spiel heraus kein eigener Treffer. Simon Terodde vergab vor der Pause eine Riesenchance, Sehrou Guirassy in der Nachspielzeit eine weitere. Das Kölner Tor des Tages erzielte Milos Jojic mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß ins Dreieck des Augsburger Kastens.

Am Freitag das nächste Endspiel – gegen Stöger

"Es war ein schönes Freistoßtor. Es war genau die Situation für mich: halblinks, 25 Meter vor dem Tor. Ich habe den Ball gut getroffen, und er war drin", meinte der Kunstschütze, den der Trainer einen "absoluten Stammspieler unter mir" nennt. "Er ist sehr effektiv", lobte Ruthenbeck.

Am kommenden Freitagabend steht nun für den FC und seinen Torschützen das nächste Endspiel an. Jojic trifft dabei auf seinen Ex-Verein Borussia Dortmund und den Ex-Trainer Peter Stöger. "Das Dortmund-Spiel wird ein ganz normales werden wie heute das gegen Augsburg", gab der 25-Jährige emotionslos zu Protokoll. Wenn das wirklich stimmt, dürfte Jojic so ziemlich der Einzige sein, den dieser Hit unter Flutlicht kalt lässt ...

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