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koeln.de

Vierter Sieg in Serie

3:1 - Kölner Höhenflug hält an

Köln (dpa/Foto: Imago Images/Jan Huebner) - Der imposante Höhenflug des 1. FC Köln hält auch nach der Winterpause an. Nach zuvor drei Siegen in Serie gelang dem einstigen Tabellen-Schlusslicht der Fußball-Bundesliga auch im ersten Spiel der Rückrunde beim 3:1 (2:0) über den VfL Wolfsburg ein Erfolg. Eine solche Serie schafften die Kölner zuletzt vor mehr als 19 Jahren.

Die Tore von Angreifer Cordoba (23./45.) und Jonas Hector (62.) vor 49 100 Zuschauern im Rhein-Energie-Stadion verschafften dem Team von Trainer Markus Gisdol mehr Luft im Abstiegskampf. Dagegen haben sich die Gäste nach nur einem Sieg in den vergangenen sechs Partien vorerst aus dem Rennen um die Europacup-Plätze verabschiedet. Daran konnte auch der Anschlusstreffer von Renato Steffen (66.) nichts ändern.

Auf der Suche nach mehr Offensivkraft setzte Kölns Coach Gisdol auf den in der Winterpause vom FC Schalke 04 ausgeliehenen Mark Uth. Doch auch der Beistand von Tribünengast Lukas Podolski konnte nicht verhindern, dass dessen einstiger Club zunächst eher in der Defensive mächtig gefordert war. Bereits in den ersten Minuten boten sich den Wolfsburgern erstklassige Möglichkeiten, in Führung zu gehen.

 

Zunächst verfehlte Wout Weghorst (1.) bei einem Kopfball das Tor, nur zwei Minuten scheiterte der Torjäger der Norddeutschen aus kurzer Distanz an FC-Keeper Timo Horn. Mit unnötigen Ballverlusten im Spielaufbau brachten sich die Kölner weiter in Gefahr. Nur der unpräzise Pass von Kevin Mbadu (8.) auf Weghost brachte die Gäste um das bis dahin eigentlich hochverdiente 1:0.

Doppelpack von Cordoba

Erst nach dieser wackeligen Anfangsphase dürfte auch «Poldi» mehr Gefallen am Spiel «seiner» Kölner gefunden haben. Ganz allmählich fanden sie in die Partie und schlugen gleich bei der ersten Chance eiskalt zu. Nach Freistoß von Uth war Corboba mit dem Kopf zur Stelle und sorgte mit seinem fünften Saisontor für die bis dahin schmeichelhafte Führung seines Teams.

Dieser Treffer gab den Kölnern mächtig Auftrieb. Anders als noch zu Beginn ließen die Wolfsburger nur noch wenig Torgefahr erkennen und hatten mehr damit zu tun, sich gegen die immense Kampfkraft des Gegners zu behaupten. Die nun besseren und aktiveren Kölner wurden noch wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff ein weiteres Mal belohnt. Es passte zum für die Wolfsburger unglücklichen Spielverlauf, dass dem 0:2 ein kapitaler Fehler von Marcel Tisserand vorausging. Dessen Fehlpass nutzte Ellyes Skhiri für ein Zuspiel auf Cordoba, der zum zweiten Mal traf.

Mit der Führung im Rücken ließen es die Kölner nach Wiederanpfiff zunächst ruhiger angehen. In erstaunlich routinierter Manier kontrollierten sie die eigentlich höher eingestuften Wolfsburger, blieben aber auch im Spiel nach vorn gefährlich. Nach einem Kopfball von Hector aus kurzer Distanz zum 3:0 schien die Entscheidung gefallen. Doch der Anschlusstreffer des in der 57. Minute eingewechselten Steffen brachte die Wolfsburger noch einmal ins Spiel. So geriet die FC-Abwehr bis zum Schlusspfiff diverse Male ins Wanken, rettete die Führung aber über die Zeit.

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